| 05.09.2001 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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DKR-Bilanz: Kosten sinken um 11 Prozent auf 580 Mark pro Tonne
Die Effizienz der Kunststoffverwertung in Deutschland ist im Jahr 2000 deutlich gestiegen: Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnte die Deutsche Gesellschaft für Kunststoff-Recycling mbH (DKR) die Verwertungskosten für Kunststoffverpackungen mit dem Grünen Punkt um 11 Prozent gegenüber dem Vorjahr senken. Statt 654 Mark in 1999 betrugen die gesamten Aufwendungen für Lagerung, Transport, Veredelung und Verwertung lediglich noch 580 Mark pro Tonne. "Die seit 1996 Jahr für Jahr gesunkenen Verwertungskosten bei gleichzeitig steigendem ökologischen Nutzen sind ein deutlicher Beweis, dass wir auf dem richtigen Weg zum ökoeffizienten Recycling der Kunststoffverpackungen sind", sagte DKR-Geschäftsführer Dr. Volker Gibs bei Vorstellung der Geschäftsbilanz für das Jahr 2000.
Ebenso sei es als Geschäftserfolg zu bewerten, dass der Umsatz des Unternehmens im Jahr 2000 bei etwa vergleichbarer Verwertungsleistung um sieben Prozent auf 381 Millionen Mark gesunken ist. Die Umsatzerlöse der DKR entsprechen hauptsächlich den Zuzahlungen für die Verwertung sowie den Entgelten für Aufbereitung, Lagerung und Transport. Sinkende Verwertungskosten führen demnach auch zu sinkenden Umsatzerlösen.
Insgesamt haben die Verwertungspartner der DKR im abgelaufenen Geschäftsjahr 602.000 Tonnen verwertet. Darin enthalten sind 13.000 Tonnen, die im Vorjahr aus den Sortieranlagen des Dualen Systems übernommen, aber erst im Geschäftsjahr 2000 einer Verwertung zugeführt wurden. Die Lagerbestände konnten auf ein Mindestmaß reduziert werden, wodurch zusätzliche Kosten eingespart wurden. "Weiteres Kostensenkungspotenzial ergibt sich aus der Gestaltung von Neuverträgen, Optimierungen in der Logistik, der Einführung der Sortierung nach Kunststoffarten sowie der neuen Flaschenveredelung", so Gibs. Erste Versuche für die Verwertung der Sortierfraktionen, die nach Kunststoffarten getrennt vorliegen, sind positiv verlaufen: Die neuen Fraktionen erhöhen den Anteil des kostengünstigeren und ökoeffizienten werkstofflichen Recyclings. Aus der Veredelung der Flaschenfraktion können DKR-Partner derzeit rund 60.000 Tonnen Flaschen bereit stellen. In den Veredelungsanlagen erfolgt eine nachträgliche Trennung der Flaschen nach Kunststoffarten, um die Voraussetzung für hochwertigeres werkstoffliches Recycling zu schaffen. Auf den rasanten Anstieg des Werkstoffs PET bei Einwegverpackungen hat die DKR mit verstärkter Forschungsaktivität und der Entwicklung eigener Verwertungswege reagiert. Das Recycling von PET-Getränkeflaschen leistet einen großen Beitrag zur Steigerung der Ökoeffizienz im gesamten Kunststoffrecycling. |
Deutsche Gesellschaft für Kunststoff-Recycling mbH, Köln
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