| 01.07.2008 | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Nicht nur der private Endverbraucher spürt die steigenden Preise bei Benzin, Strom und Lebensmitteln. Eine wahre Kostenlawine überrollt zurzeit die deutschen Kunststoffverpackungshersteller. Nach dem überdurchschnittlichen Anstieg bei Personal-, Fracht- und Energiekosten in den letzten Monaten steigen jetzt erneut die Rohstoffpreise - im Schnitt um circa 20 Prozent. Bei einem Rohstoffkostenanteil von bis zu 70 Prozent ist dies aus Sicht der IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V. (www.kunststoffverpackungen.de) eine sehr ernstzunehmende Situation. Zudem befürchten die Kunststoffverpackungshersteller wegen schon jetzt auftretenden Verknappungstendenzen auch aufgrund von Force Majeure weitere Preisanstiege in den nächsten Monaten. In diesem Zusammenhang ist das Ergebnis der vierteljährlichen IK-Konjunkturtrendbefragung für das dritte Quartal eindeutig wie nie zuvor. Nahezu 70 Prozent der Mitgliedsfirmen - das ist der Höchststand seit Einführung dieser Umfrage - gehen von steigenden Verkaufspreisen für ihre Produkte aus. Gleichzeitig prognostizieren die Mitglieder weitere Ertragsrückgänge. "Die Ergebnisse der Umfrage zeigen, dass es jetzt bei vielen Unternehmen an die Substanz geht", verdeutlicht Ulf Kelterborn, Hauptgeschäftsführer der IK, die aktuelle Lage. |
IK - Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V., Bad Homburg
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