| 15.09.2008 | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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Die von PET-Recycling Schweiz (www.prs.ch) in Auftrag gegebene Studie der Carbotech AG belegt: Wer PET sammelt, reduziert den CO2-Ausstoss und schont nichterneuerbare Ressourcen. PET-Recycling reduziere demnach im Vergleich zur Entsorgung von PET im Abfall und der damit verbundenen Neuproduktion die gesamten Umweltauswirkungen um die Hälfte. Die Branchenorganisation PET-Recycling Schweiz hat eine gute Nachricht für umweltbewusste Konsumentinnen und Konsumenten: indem sie PET rezyklieren, leisten sie einen wichtigen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz. Wer sammelt, reduziert den CO2-Ausstoss Pro Kilogramm rezykliertes PET werden in der Schweiz nämlich gute drei Kilogramm an Treibhausgasen eingespart (darin sind neben CO2 auch Methan, Lachgas und andere klimarelevante Gase berücksichtigt). Dank PET-Recycling konnte so letztes Jahr der Ausstoss von 112.500 Tonnen Treibhausgase (hauptsächlich CO2) verhindert werden. Das entspricht 0,2 Prozent des gesamten Schweizer Treibhausgas-Ausstosses (53,2 Mio. Tonnen Treibhausgase im Jahr 2006) oder den Emissionen von knapp 30.000 Haushalten beziehungsweise von knapp 27.000 Personenwagen in einem Jahr. Wer sammelt, spart Energie Werden neue Produkte aus rezykliertem PET hergestellt, können dabei 50 Prozent Energie oder 42 Millionen Liter Erdöl gespart werden. Denn im Recyclingprozess wird eine wesentlich geringere Menge an Energie eingesetzt als in der Neuproduktion. Mit den Einsparungen könnten die gesamten Haushalte des Kantons Schaffhausen ein Jahr lang geheizt werden. Wer sammelt, schont nichterneuerbare Ressourcen PET wird zu hundert Prozent aus Erdöl oder Erdgas produziert. PET-Recycling schont diese nichterneuerbaren Ressourcen, die immer knapper und teurer werden. Nebst neuen Flaschen werden auch hochwertige Produkte wie Outdoorbekleidungen, Zelte, Rucksäcke, aber auch Sofafüllungen, Folien und Verpackungsbänder aus rezykliertem PET hergestellt. Sammeln ist ökologischer als verbrennen Warum ist es nicht ökologisch, die leeren Flaschen im Abfall zu entsorgen, zu verbrennen und von der damit entstehenden Wärmeenergie zu profitieren? Fredy Dinkel von der Carbotech AG erklärt: „Wohl ist die Nutzung der Abwärme einer Kehrichtverbrennungsanlage sehr sinnvoll. Wir konnten in unserer Studie aber zeigen, dass der ökologische Nutzen des PET-Recyclings höher liegt“. Im Vergleich zur Entsorgung der PET-Flaschen im Abfallsack und der damit verbundenen PET-Neuproduktion biete das Recycling eine Reduktion der gesamten Umweltauswirkungen um rund fünfzig Prozent. Zur Methode: Ökobilanzierung Um den gesamten Lebensweg einer PET-Flasche sowie die Vielzahl von Umwelteinflüssen und deren Auswirkungen auf den Menschen und die Umwelt zu berücksichtigen, hat das Basler Unternehmen Carbotech AG die Methode der Ökobilanzierung angewandt. Berücksichtigt wurden dabei die Einflüsse auf das Klima, auf die menschliche Gesundheit und auf die Ökosysteme sowie der Bedarf an nicht erneuerbaren Ressourcen. Im Rahmen der Studie wurden die Produktion von PET-Flaschen aus neuem PET-Granulat und die Entsorgung der Flaschen in der Kehrichtverbrennungsanlage untersucht. Zum Vergleich wurde die Produktion von Flaschen mit Rezyklatanteil, die Sammlung der Flaschen (78 Prozent) und im Abfall entsorgter Flaschen (22 Prozent) sowie die Aufbereitung zu neuwertigem PET-Granulat (aus rezykliertem PET) betrachtet. Die Datenbasis für die Ökobilanz beruht auf nachgefragten Daten bei den Sortierern, den PET-Recyclern und beim Preformhersteller. Der Untersuchungsrahmen (Logistik und Wiederverwertung) wurde auf Schweizer Verhältnisse festgelegt. |
Verein PRS PET-Recycling Schweiz, Zürich, Schweiz
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