| 16.10.2008 | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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Es ist eine der letzten großen Herausforderungen und bisher hat es noch niemand geschafft: Die Umrundung der Erde nur auf dem Landweg. Mathias Jeschke, Organisator außergewöhnlicher automobiler Rekordfahrten, will es mit seinem Team nun versuchen. Am 2.10. startete die Fahrt in Paris, die Ankunft ist für Mai 2009 in New York geplant. Achillesferse der Extrem-Expedition ist die Überquerung der Beringstraße, auf der die Fahrt über offenes Wasser führen kann, da die Beringstraße in den letzten Jahren auch im Winter nicht mehr vollständig zufror. Die Simona AG (www.simona.de) hat dazu ein Schwimmersystem gefertigt, das außergewöhnliche Anforderungen erfüllen muss. Höchste Belastbarkeit bei geringem Gewicht – das war die größte Herausforderung bei der Konstruktion des Schwimmersystems für die Fahrzeuge der Expedition Paris/New York - Transcontinental 2009 (Bild). Die Ingenieure haben mit Simona® PE-HWU Platten ein Material gefunden, das diesen hohen Anforderungen gerecht wird. Es besitzt eine hervorragende Witterungsstabilität und hat sich für vielfältigste Anwendungen in einem Temperatureinsatzbereich von -50°C bis +80°C bestens bewährt. Das geringe Gewicht in Verbindung mit hoher Schlagunempfindlichkeit gewährleistet ein gutes Handling der Komponenten des Schwimmersystems. Die Simona-Schwimmer werden während der gesamten Expedition auf Trailern mitgeführt und müssen vor Ort unter extremen Bedingungen von den Fahrern mit Muskelkraft an die Jeeps montiert und demontiert werden können. Das Projekt: Ein internationales Team wird auf den Spuren der Völkerwanderung erstmalig die Erde ausschließlich mit dem Auto auf dem Landweg fahrend umrunden und weltweit für CO2-Neutralität, den Einsatz von erneuerbaren Energien und Energieeffizienz werben. Die historische Fahrt führt durch 20 Länder. Um keinerlei Spuren zu hinterlassen und dennoch Geschichte zu schreiben, wird die Expedition im Winter und CO2-neutral durchgeführt. Die Unversehrtheit der Umwelt auf den fast 43.000 Kilometern Wegstrecke wird durch verschiedene Maßnahmen erreicht: Zum Einsatz kommt unter anderem emissionsarmer Biokraftstoff sowie Bioöl für die Motoren, Achsen und Getriebe auf der Basis biologisch leicht abbaubarer und erneuerbarer oder nachwachsender Rohstoffe. Das gesamte Projekt wird CO2-kontrolliert durchgeführt. Nach Abschluss wird durch eine entsprechende Baumpflanzung in enger Abstimmung mit staatlichen Stellen der projektbezogene CO2-Ausstoß neutralisiert. Die Fahrt wird so letztendlich sogar zur CO2-Reduktion beitragen. Simona hat sich zur Unterstützung des Projektes entschlossen, da das Unternehmen die Ziele der Erdumrundung voll unterstützt. Umweltschutz und nachhaltiger Umgang mit Ressourcen sind wichtige Unternehmensziele von Simona. Seit Jahrzehnten verwendet der Verarbeiter kein Blei und kein Cadmium bei der Produktion und sieht sich hier als Vorreiter der Branche. Es werden weit mehr als 95 Prozent der Abfälle recycelt und dem Produktionskreislauf wieder zugeführt. Zudem würden die Produkte, z.B. in der Automobilindustrie, zur Gewichtsreduzierung und damit zur Senkung von Emissionen beitragen. Das Umweltmanagementsystem ist nach DIN EN ISO 14001 zertifiziert. Aber vor allem habe die große technische Herausforderung, Schwimmpontons aus Kunststoff für eine so extreme Anforderung zu realisieren, den Ehrgeiz der Simona-Ingenieure gepackt. |
Simona AG, Kirn
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