| 12.11.2008 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Hersteller aus Licht- und Beleuchtungstechnik haben bei der Auswahl ihrer polymeren Zulieferteile neben funktionellen Anforderungen oft besonders hohe Design-Ansprüche. Häufig geben sie daher mechanisch gefertigten Kunststoff-Formteilen den Vorzug. Denn im Gegensatz zum Spritzgießen lassen sich auf diesem Weg auch kleine und mittlere Serien wirtschaftlich realisieren. Lichtleiter aus PMMA für Funktionsanzeigen in elektronischen Musikgeräten, hintergrundbeleuchtete Stockwerkzahlen in Fahrstühlen oder bis zu 250° C hitzebeständige Fassungen aus PTFE für Halogenleuchten – die Palette der von der Wagner GmbH & Co. KG (www.hch-wagner.de), einem Zulieferer für Kunststoff-Einbauteile für die Licht- und Beleuchtungsindustrie, ist inzwischen breit gefächert. Sogar anspruchsvolle Spezialteile für das komplexe Innenleben hochwertiger Designerleuchten hat das mittelständische Unternehmen schon geliefert. Wirtschaftlich im Kleinen Nun finden sich Formteile aus technischen Kunststoffen heute in fast allen elektrischen und elektronischen Geräten. Werden dabei hohe Stückzahlen in großen Serien benötigt, entstehen diese meist im Spritzguss. Da aber die Licht- und Beleuchtungstechnik zu jenen Branchen gehört, deren Produkte dem Trend zur Individualisierung unterliegen, sind hier zunehmend Klein- oder gar Kleinstserien gefordert. Ein wirtschaftliches Verfahren kann in diesen Fällen dann die mechanische Kunststoff-Bearbeitung sein. Seit über 40 Jahren fertigt Wagner Präzisionsteile aus PMMA, PC, PEEK, PTFE, POM, PVDF und vielen anderen technischen Kunststoffen für Abnehmer in Elektrotechnik, Elektronik und verwandten Branchen. Mit den bei Wagner eingesetzten spangebenden Bearbeitungstechniken (Drehen, Bohren, Fräsen, Gewindeschneiden etc.) lassen sich aufwändige Geometrien mit hoher Maßhaltigkeit und Formbeständigkeit kostengünstig realisieren. Zudem erlaubt die Vielzahl der einsetzbaren Polymere die Herstellung von Einzelteilen oder Baugruppen mit sehr anwendungsspezifischen Merkmalen wie sie in Licht- und Beleuchtungstechnik gefragt sind. Dazu gehören etwa die hohe Temperaturbeständigkeit, die Transparenz oder eben die Licht-Leitfähigkeit. Präzision aus dem Vollen Ein verfahrenstechnischer Schwerpunkt von Wagner liegt auf hochpräzisen Drehteilen von 1,5 bis 60 Millimeter Durchmesser. Aber auch drei Meter lange Gewindestangen umfasst das Lieferprogramm. Dabei verfügen selbst die kleinsten Bauteile noch über sehr komplexe Formen und geringe Wandstärken. Beste Voraussetzungen also, um für die zunehmend miniaturisierten Produkte von Licht- und Beleuchtungstechnik die passenden Zulieferteile bereit zu stellen. Bild: Beispiel Designerleuchten: Die Beleuchtungsindustrie unterliegt einer Tendenz zur Individualisierung, so dass die Serien kleiner werden und die Bauteile nur mit mechanischer Bearbeitung wirtschaftlich zu fertigen sind. |
Wagner GmbH & Co. KG, Groß-Bieberau
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