| 10.12.2008 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Ab Januar 2009 ist die ALBA AG (www.alba.info) in einem weiteren europäischen Land aktiv. Für die kommenden drei Jahre entsorgt das Unternehmen den Hauptanteil der Haushalts-Kunststoffverpackungsabfälle Norwegens und erweitert damit ihr Betätigungsfeld auf Nordeuropa. Die norwegische Grüne-Punkt-Gesellschaft GrØnt Punkt Norge AS hatte in einem Ausschreibungsverfahren die Sortierung und Verwertung aller über ihre Gesellschaft erfassten Kunststoffverpackungsabfälle in zwei Tranchen ausgeschrieben. ALBA konnte das überzeugendste Angebot vorweisen und erhielt den Zuschlag für die Haupttranche, die zwei Drittel der über GrØnt Punkt Norge erfassten Mengen ausmacht. Damit entsorgt ALBA zusätzlich rund 15.000 Tonnen Kunststoffverpackungsabfälle im Jahr, mit einer erwarteten Steigerung bis 2011 auf cirka 20.000 Tonnen. Des Weiteren erhält ALBA eine Option auf Verlängerung des Vertrages für ein Jahr. Die Erfassung der gebrauchten Kunststoffverpackungen erfolgt in Norwegen in derzeit 250 Kommunen von insgesamt 434. Die Abfälle gelangen nach der Erfassung zu cirka 60 verschiedenen Umschlagplätzen, wo sie in Ballen gepresst zur weiteren Sortierung abtransportiert werden. Die Sortierung der durch ALBA gewonnenen Mengen erfolgt in ALBA’s Produktionsanlage in Braunschweig. Diese Anlage, die erst im November 2007 offiziell in Betrieb ging, zählt zu Europas modernsten Produktionsanlagen zur Gewinnung von Kunststoffarten und anderen Wertstofffraktionen, mit einer Gesamtkapazität von rund 115.000 Tonnen/Jahr. Die darin zum Einsatz kommende moderne Technik ermöglicht es, schnell und flexibel auf Modifikationen des Inputmaterials zu reagieren. Die hierdurch wiedergewonnenen Wertstoffe entsprechen höchsten Rohstoff-Qualitätsanforderungen in der anschließenden Verwertung. Diese führt ALBA größtenteils an ihrem Standort in Eisenhüttenstadt durch. Bisher hatte GrØnt Punkt Norge die gebrauchten Kunststoffverpackungen in Schweden sortieren und verwerten lassen. Da die anfallenden Mengen jedoch zunehmen, hatte sich GrØnt Punkt Norge für eine europaweite Ausschreibung entschieden und den Zuschlag für den Hauptanteil nunmehr ALBA erteilt. „Wir freuen uns, dass sich GrØnt Punkt Norge von unserem Angebot überzeugt sieht“, so Dr. Eric Schweitzer, Mitglied des Vorstands der ALBA AG. „Die Entscheidung bestätigt den hohen Standard der von uns entwickelten Umwelttechnologie und bedeutet gleichzeitig einen Vorteil für die Umwelt, da nun mehr Wertstoffe von hoher Qualität zurück in den Kreislauf gelangen. Dadurch sind wir bestärkt, unsere Rolle als Rohstofflieferant für die Zukunft weiter auszubauen.“ |
Alba AG, Berlin
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