| 09.01.2009 | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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Laut Andrew Liveris, Chairman und CEO von The Dow Chemical Company (www.dow.com), wird die kürzliche Entscheidung von Dows Partnern in Kuwait zum Rücktritt vom Joint Venture Formation Agreement (JVFA) (Siehe auch plasticker-News vom 7.1.2009) das Unternehmen nicht davon abhalten, die Strategie zum Unternehmensumbau, Dows Plan für zukünftiges Wachstum und Rentabilität, weiter zu verfolgen. Ansprüche aus Kuwait-Vereinbarung sichern Am 31. Dezember 2008 erhielt Dow die offizielle schriftliche Information von Petrochemical Industries Company (PIC) in Kuwait, dass der Abschluss der Transaktion verschoben werden muss, weil der kuwaitische Supreme Petroleum Council seine frühere Genehmigung der Transaktion zurückgezogen hat. Als Folge davon hat Dow angekündigt, dass das Unternehmen seine Rechte aus den seit der Ankündigung des Joint Venture im Dezember 2007 zwischen Dow und PIC geschlossenen verschiedenen Vereinbarungen und dem JVFA durchsetzen wird. “Wir waren schockiert von diesen Nachrichten; und es war absolut unerwartet angesichts der Genehmigungen, die wir erhalten hatten, und dem Verhalten, dem Handeln und den Worten unserer Partner. Wir haben über 1.500 Dokumente vorbereitet für den Abschluss der Transaktion am 2. Januar, den – wie wir glaubten – Start des Joint Ventures K-Dow Petrochemicals”, sagte Liveris. “Rechtliche Schritte zu verfolgen ist keine Entscheidung, die wir leichtfertig treffen, gerade auch angesichts der langen Partnerschaft, die wir mit Kuwait über das letzte Jahrzehnt aufgebaut haben. Aber PIC hat Vertragsbruch begangen, und wir müssen die Interessen unseres Unternehmens und unserer Aktionäre vertreten.” Nach K-Dow: Neue Partnerschaften, neue Möglichkeiten Obwohl Dow vorbereitet ist, K-Dow sofort zum Abschluss zu bringen, sollte PIC den Vertragsbruch heilen und den Vertrag erfüllen wollen, sei Dow bereits von anderen Interessenten bezüglich der Zusammenarbeit im Bereich der Basiskunststoffe angesprochen worden. Daher hat Dow angekündigt, einen geordneten Verfahren zur Identifizierung eines Joint Venture-Partners einzuleiten, um die Ziele der „Asset Light”-Strategie zu erreichen. Die Geschäftseinheiten im K-Dow-Joint Venture seien starke Dow-Geschäftsbereiche, u.a. der Bereich Polyethylen. Polyethylen ist der meistgenutzte thermoplastische Kunststoff und ist seit Jahrzehnten stärker als das globale BIP gewachsen. “Vor der Unterzeichnung der bindenden Vereinbarung zu K-Dow mit unseren Partnern aus Kuwait hatten wir andere Optionen und Partner zu berücksichtigen”, sagte Liveris. “Einige dieser Gespräche wurden bis in den November hinein geführt, und es gab schon Gespräche mit anderen Interessenten. Diese können jetzt beschleunigt weitergeführt werden, da beträchtliche Basisarbeit in Vorbereitung auf K-Dow schon geleistet wurde.” Das Unternehmen geht nun nach eigenen Angaben davon aus, dass die Suche nach einem alternativen Joint Venture-Partner für Dows Basiskunststoffgeschäft in Kombination mit beschleunigten und zusätzlichen Verkäufen von Unternehmensteilen – in Übereinstimmung mit der Unternehmensstrategie – höhere Erträge einbringen werde als die Einnahmen, die Dow aus dem Joint Venture K-Dow erzielt hätte. |
The Dow Chemical Company, Midland, Michigan, USA
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