| 12.01.2009 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Sammelergebnis pro Kopf 98,2 kg Österreichs Haushalte haben im Jahr 2008 pro Kopf 98,2 Kilogramm Verpackungen aus Kunststoff, Metall und Papier sowie sonstiges Altpapier (Illustrierte, Kataloge, Schreibpapier etc.) für das Recycling getrennt vom Restmüll gesammelt. In Summe landeten im Vorjahr 817.650 Tonnen Kunststoff-, Metall- und Papierverpackungen sowie Altpapier in den österreichweit aufgestellten Sammelbehältern. Das sind 1,8 Prozent mehr als 2007, berichtet die ARA Altstoff Recycling Austria AG (www.ara.at) in einer aktuellen Mitteilung. Verwertung im Inland dominiert Die Verpackungen und das Altpapier, das die Österreicher in den rund 1,25 Millionen Sammelbehältern sammelten, wurden nahezu ausschließlich in Österreich verwertet. Der überwiegende Anteil wurde zu neuen Produkten oder Verpackungen verarbeitet: Metall und Papier wurden zur Gänze, Kunststoffverpackungen zu vier Fünftel der stofflichen Verwertung zugeführt. Lediglich Verpackungen, die aufgrund von Verschmutzung oder Materialeigenschaften nicht recycelt werden können, wurden thermisch verwertet und anstelle von Öl, Kohle oder Gas als Energielieferant in industriellen Produktionsprozessen eingesetzt – im Vorjahr nur noch 35.000 Tonnen. Vorarlberger sammeln am meisten Im Bundesländervergleich sammelten die Konsumentinnen und Konsumenten mit 117 Kilogramm/Kopf in Vorarlberg am meisten. Es folgen Steiermark (107,3 kg), Burgenland (106,5 kg), Tirol (93,8 kg), Oberösterreich (93,7 kg), Niederösterreich (91,9 kg), Kärnten (88,1 kg), Wien (85,5 kg) und Salzburg (80,8 kg). Die unterschiedlichen Sammelmengen lassen allerdings keinen unmittelbaren Schluss auf die „Sammelmoral“ in den einzelnen Bundesländern zu. Die Zahlen sind vielmehr durch verschiedenartige Sammelsysteme und weitere Faktoren, wie den Einfluss des Tourismus, geprägt. ARA-Vorstände mit Ergebnis zufrieden Die Vorstände der Altstoff Recycling Austria AG (ARA), Dr. Christoph Scharff und Ing. Werner Knausz, sind mit dem Sammelergebnis zufrieden. Scharff: „Die Österreicherinnen und Österreicher wissen, dass Verpackungen und Altpapier wertvolle Rohstoffe sind. Die getrennte Verpackungssammlung zuhause ist längst selbstverständlich und liegt im europäischen Spitzenfeld. Dafür gebührt den Österreicherinnen und Österreichern ein dickes Lob. Unsere Sammelschwerpunkte als ARA liegen nun verstärkt in der Evententsorgung und im Freizeitbereich. Angesichts schwer angeschlagener Rohstoffmärkte gewinnt die Entsorgungssicherheit neue Bedeutung: Dafür stehen wir auch in schwierigen Zeiten.“ Ing. Werner Knausz: „Das Wachstum der Sammelmenge war auch 2008 beachtlich. Der Zuwachs hat sich allerdings aufgrund des Konjunktureinbruchs verlangsamt. Auch die Altstoffpreise, die in der Vergangenheit einen wesentlichen Beitrag zur Kostendeckung der Sammlung und Sortierung geleistet haben und uns seit dem Jahr 1995 im Einklang mit der Effizienzsteigerung die Senkung der ARA-Lizenzgebühren um 50 Prozent ermöglichten, sind gegen Ende des Jahres massiv gefallen. Wir hoffen, dass hier im ersten Quartal 2009 eine Stabilisierung eintritt.“ |
Altstoff Recycling Austria AG, Wien, Österreich
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