| 19.02.2009 | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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In Berlin wurden die Preise für den Wettbewerb „Kompetenznetz 2009“ im Bundeswirtschaftsministerium (www.bmwi.de) durch den Staatssekretär und Bundestagsabgeordneten Hartmut Schauerte vergeben. Besonders freute er sich dabei darüber, dass er den ersten Preis an das Kompetenzzentrum Oberflächentechnik Kunststoffe aus Lüdenscheid verleihen konnte. „Einen Preis für innovative Unternehmungen zu verleihen, macht mir immer viel Freude. Dass sauerländische Vertreter dabei oft sehr erfolgreich sind, überrascht mich nicht. Denn in vielen industriell-innovativen Bereichen ist unsere Region ganz vorne mit dabei.“ „Club der besten Netzwerke“ Die Initiative „Kompetenznetze Deutschland“ (www.kompetenznetze.de) besteht seit zehn Jahren hebt die Bedeutung des intensiven Wissens- und Technologietransfers zwischen Forschung und Unternehmen als Voraussetzung für die Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen hervor. Kompetenznetze sind dabei zu verstehen als lokale Innovationscluster mit einem regionalen und thematischen Schwerpunkt. Derzeit gibt es rund 110 Kompetenznetze aus 9 Themenfeldern. „Kompetenznetze Deutschland“ versteht sich als „Club der besten Netzwerke“, in den nur die in ihrem Technologiefeld innovativsten Netzwerke aufgenommen werden. Aushängeschild der Initiative ist der nun prämierte Wettbewerb mit den Lüdenscheidern als Gewinnern von 15.000 Euro für den ersten Platz. Den Preis in Empfang nahm Dipl.-Ing. Thomas Eulenstein, Geschäftsführer des Kunststoffinstituts Lüdenscheid (www.kunststoff-institut.de). Über das Kompetenzzentrum Oberflächentechnik Kunststoffe Im Kompetenzzentrum Oberflächentechnik Kunststoffe arbeiten Unternehmen und Einrichtungen unterschiedlicher Branchen an Entwicklungsprojekten und organisieren Bildungsangebote für die Mitglieder. Durch die Bündelung von Kompetenzen entlang der technologischen Wertschöpfungskette soll Wachstum, Beschäftigung und Wettbewerbsfähigkeit generiert werden. Vertreten wird das Netz durch das Kunststoff-Institut für die mittelständische Wirtschaft NRW GmbH, An-Institut der FH Südwestfalen, das sich vorwiegend mit der Steigerung der Qualität und Wirtschaftlichkeit von Spritzgussteilen beschäftigt. Die thematischen Schwerpunkte der Netzwerkarbeit liegen bei den Oberflächen- und Dekorationsverfahren für Kunststoffteile, der Modifikation von Werkzeug- und Bauteiloberflächen durch Oberflächen- und Schichttechnologien sowie in der Analyse und Prüftechnik an Oberflächen. Neben Firmenverbund- und Entwicklungsprojekten stehen den Firmen eine Vielzahl von Dienstleistungsangeboten zur Lösung von firmenspezifischen Problemen zur Verfügung. Durch zahlreiche Weiterbildungsmaßnahmen wird das praxisnahe Wissen weitergegeben. Durch externe Maßnahmen, wie Messen, Fachvorträge, Publikationen erfolgt weiterer Technologietransfer. Über das KIMW Seit 1990 beschäftigt sich das Kunstoff-Institut Lüdenscheid (KIMW) mit der Anwendung von Oberflächen- und Schichttechnologie und arbeitet seitdem mit über 350 Firmen in Verbundprojekten zusammen. Mit 40 Mitarbeitern wird ein Jahresumsatz von ca. 4 Mio. Euro erwirtschaftet. Hauptgesellschafter mit 75 Prozent der Instituts- GmbH ist eine Trägergesellschaft, deren Mitgliederzahl sich seit 1988 auf 140 Firmen erhöht hat. Die Stadt Lüdenscheid hält 24,0 Prozent. Bild: Hartmut Schauerte MdB (2.v.l.), Dipl.-Ing. Thomas Eulenstein (Geschäftsführer Kunststoffinstitut Lüdenscheid (Mitte) und Vertreter des BMWi nach der Preisverleihung. |
Kunststoff-Institut für die mittelständische Wirtschaft NRW GmbH, Lüdenscheid
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