| 19.02.2009 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die Battenfeld Extrusionstechnik GmbH (www.bex.battenfeld.com) rechnet aufgrund der aktuellen Krise mit einem Auftragsminus von 40 Prozent. Eine Belebung wird demnach nicht vor 2010 erwartet, so Wolfgang Studener, Vorsitzender der Geschäftsführung des weltweit tätigen Extrusionsspezialisten. Das Traditionsunternehmen befinde sich derzeit "In schwerem Gewässer". Der Umsatz betrug im Jahr 2007 noch 101 Millionen Euro. Für das vergangene Jahr rechnet die Geschäftsführung mit 94,5 Millionen Euro. Ins laufende Jahr sei man mit einem sehr geringen Auftragsbestand gegangen und habe noch nicht genügend Aufträge für die nächsten Monate. Allerdings habe man ausreichend finanzielle Mittel, um diese schweren Zeiten zu durchstehen. Battenfeld habe sich im Zuge der Entwicklung bereits Ende 2008 vorausschauend von 40 seiner 280 Mitarbeiter ("zum Teil Leihkräfte") getrennt. Zugute kommen dem Unternehmen aber nun die Erfahrungen aus dem Krisenjahr 2001, als sich Unternehmensleitung und Belegschaft auf ein Stundenkonten-Modell geeinigt haben, bei dem sich nach Jahren des Wachstums 40.000 zusätzliche Stunden angehäuft hatten, die in diesem Jahr ausgeglichen werden können. Darüber hinaus sei die Produktion weiter zurückgefahren und die Zahl der wöchentlichen Arbeitsstunden von 35 auf 30 gesenkt worden. Das Unternehmen hofft, so weitere Entlassungen vermeiden und mit allen Mitarbeitern diese Krise gestärkt überwinden zu können. Das Unternehmen sieht sich insgesamt mit seiner qualifizierten Belegschaft und der Produktpalette für Zukunftsaufgaben – insbesondere die weltweite Sicherung der Trinkwasserversorgung durch Kunststoffrohre, hergestellt mit Battenfeld-Extrusionsmaschinen - langfristig gut aufgestellt. |
Battenfeld Extrusionstechnik GmbH, Bad Oeynhausen
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