| 13.03.2009 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die Single-Stream-Verarbeitung von recycelbaren Materialien setzt sich weltweit in der Recycling-Branche immer mehr durch. Dabei werden die recycelbaren Materialien gemischt in Kunststofftüten gesammelt und einer Sortieranlage zugeführt. Dort werden sie von einem Tütenöffner geöffnet, wobei die Folien dieser Tüten den nun nachfolgenden Sortiervorgang stören. Die niederländische Bollegraaf Recycling Machinery (www.bollegraaf.com), weltweit operierender Lieferant von Sortieranlagen, hat hierfür nun den sog. Filmgrabber entwickelt und zum Patent angemeldet, der die Folien mechanisch aus dem Strom entfernt. Der Filmgrabber besteht aus einer sich drehenden Trommel mit beweglichen Stiften. Der Strom von Recyclingmaterialien wird über ein Zuführband gleichmäßig zum Filmgrabber geführt. Vor dem Filmgrabber wird die Folie mithilfe eines Luftstoßes nach oben geblasen und kann somit durch die Stifte des Filmgrabbers aus dem Materialstrom aufgegriffen werden. Auf der Oberseite der Trommel ziehen sich die Stifte wieder in die Trommel zurück, wodurch die Folie frei auf der Trommel liegen bleiben und abgesaugt werden kann. Der restliche Materialstrom fällt unter dem Filmgrabber auf ein weiteres Transportband. Das Aggregat kann so nach Anbieterangaben mehr als 70% der Folien, die größer als ein DIN-A4-Blatt sind, mechanisch aus dem Materialstrom entfernen. Dadurch sei der Strom frei von Folien, ohne dass dafür zusätzliche Arbeitskräfte eingesetzt werden müssen. Diese Anwendung wurde ausführlich getestet und weltweit verkauft, u.a. an Kunden in den Niederlanden, Amerika, Kanada und Frankreich. |
Bollegraaf Recycling Machinery, Appingedam, Niederlande
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