| 01.04.2009 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Seit Oktober 2008 sind in Folge der internationalen Wirtschaftskrise die Altstoffmärkte dramatisch verfallen. Preiseinbrüche von bis zu 90 % etwa für Altpapier, Kunststoffe und Metalle betreffen auch Österreichs größtes Verpackungssammel- und Verwertungssystem, die ARA Altstoff Recycling Austria AG (www.ara.at), massiv. Zuzahlungen zur Verwertung von Kunststoffabfällen verschärfen die Situation zusätzlich. Erstmals seit 1994 sieht sich die ARA daher gezwungen, eine unterjährige Tariferhöhung bekanntzugeben. 1995 bis 2008: Mengen gesteigert, Lizenzkosten gesenkt Das ARA System hat von 1995 bis 2008 die Sammel- und Erfassungsmengen an Verpackungen um 32 % gesteigert. Trotz der stark gestiegenen Sammel- und Verwertungsleistungen wurden im selben Zeitraum die Lizenztarife für die Wirtschaft um durchschnittlich 57 % gesenkt. Mehr als zwei Drittel dieser Tarifsenkungen resultieren aus Kostenreduktion bei Logistik, Verwertung und Overhead. Den übrigen Teil haben die hohen Altstofferlöse der letzten Jahren beigetragen. Nach Tariferhöhung: Lizenztarife um 47 % niedriger als 1995 Vor allem jene Tarife, die bisher stark von den Altstofferlösen profitiert haben, müssen zwischen 19 und 35 % angehoben werden. Für Papier bedeutet das, dass ab 1. Juli die Lizenzierung von Verkaufsverpackungen 0,130 EUR/kg und jene von Transportverpackungen 0,050 EUR/kg kosten wird. Der Tarif Ferrometall klein liegt zukünftig bei 0,270 EUR/kg, jener von Ferrometall groß bei 0,130 EUR/kg und jener von Aluminium bei 0,500 EUR/kg. Im Kunststoffbereich wird der Tarif für Kunststoffe klein auf 0,760 EUR/kg angehoben, und die Tarife IGP Folien und IGP Hohlkörper auf 0,162 EUR/kg. Alle anderen Tarife bleiben unverändert. Dateianhang zur Meldung: |
Altstoff Recycling Austria AG, Wien, Österreich
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