| 04.05.2009 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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In einem extrem schwierigen Umfeld hat sich das Geschäft der BASF-Gruppe (www.basf.de) im 1. Quartal 2009 rückläufig entwickelt. Der Umsatz lag im Wesentlichen auf Grund der anhaltend schwachen Nachfrage mit 12,2 Milliarden € um 23 % unter dem Wert des Vorjahresquartals. Das Ergebnis der Betriebstätigkeit (EBIT) vor Sondereinflüssen ging wegen des in vielen Bereichen stark gesunkenen Absatzes um 58 % auf 985 Millionen € zurück. Die BASF hat nach eigenen Angaben frühzeitig auf die Krise reagiert und die Produktion an die rückläufige Nachfrage angepasst und ihre Vorräte verringert. Der Cashflow hat sich im Vergleich zum Vorjahresquartal fast verdoppelt, seit Jahresbeginn wurde die Nettoverschuldung um rund 1,5 Milliarden € abgebaut. Die Programme zur Kosteneinsparung und Effizienzverbesserung werden nach Unternehmensangaben konsequent und schnell umgesetzt. Mit dem Exzellenzprogramm NEXT sollen Produktivität und Effektivität in allen Funktionen und Arbeitsbereichen weiter optimiert werden: Ziel sei es, geringere Kosten, mehr Effizienz und größere Geschwindigkeit in allen Geschäftsprozessen zu erreichen. Zusammen mit den laufenden Aktivitäten zur Kostensenkung will das Unternehmen damit schrittweise bis zum Jahr 2012 Ergebnisverbesserungen von mehr als 1 Milliarde € jährlich erzielen. Einen drastischen Umsatzrückgang verzeichnete das Segment Plastics. Hauptgrund war der im Gegensatz zum Vorjahresquartal erheblich geringere Absatz. Das Ergebnis ging stark zurück und war leicht negativ – insbesondere infolge niedriger Margen und hoher Kosten durch Minderauslastung im Bereich Performance Polymers. |
BASF SE, Ludwigshafen
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