| 26.05.2009 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Im Ruhrgebiet hat ein Konsortium aus vier Industrieunternehmen und dem Land NRW gemeinschaftlich den Bau einer Propylen-Pipeline umgesetzt. Nach rund 20 Monaten Bauzeit wurde diese gestern mit einem Festakt zusammen mit Gästen aus Wirtschaft und Politik in Betrieb genommen. Mit einer Gesamtlänge von 60 km verbindet die Pipeline die Chemiestandorte Marl, Gelsenkirchen, Oberhausen, Duisburg und Moers. Sie sichert in Zukunft deren Versorgung mit dem wichtigen Rohstoff Propylen. Dazu wurde im Duisburger Hafen eigens eine Verladestation gebaut, in der das Propylen vom Schiff in die Leitung gepumpt wird. Die Investition von rund 60 Mio. Euro stärkt die Wettbewerbsfähigkeit der Standorte im Ruhrgebiet, sichert Arbeitsplätze und schafft Anreize für weitere Unternehmensansiedlungen. An den Kosten für die Pipeline beteiligten sich die beteiligten Chemieunternehmen mit knapp 40 Mio. Euro und das Land Nordrhein-Westfalen sowie die Europäische Kommission mit rund 20 Mio. Euro. Michael E. Dörnemann, Geschäftsführer der PRG Propylenpipeline Ruhr GmbH & Co. KG und der Aufsichtsratsvorsitzende Jan van den Berg freuten sich heute über die reibungslose, erfolgreiche Umsetzung des Projektes: "Die vier Chemieunternehmen Sasol (www.sasolgermany.de), Oxea (www.oxea-chemicals.com), Westgas und Sabic (www.sabic-europe.com) haben einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Infrastruktur geleistet und so die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes Ruhrgebiet gestärkt." NRW-Wirtschaftsministerin würdigt standortsicherndes Projekt NRW-Wirtschaftsministerin Christa Thoben begrüßte von Anfang an die privat-wirtschaftliche Initiative als gutes Signal. Sie stellte fest, dass durch diesen industriepolitischen Brückenschlag die Chemiestandorte im Ruhrgebiet vergleichbare Produktionsbedingungen wie küstennah produzierende Unternehmen erhielten. Das sei eine gute Nachricht für tausende von Beschäftigten in den Betrieben zwischen Moers und Marl, so die Ministerin weiter. Über Propylen Propylen ist ein chemisches Zwischenprodukt und Rohstoff für zahlreiche Derivate wie Polypropylen, Propylenoxid, Oxo-Produkte und Isopropyl. Es ist daher der Ausgangspunkt für zahlreiche auf Kunststoffbasis entwickelte Produkte. Propylen wird verwendet für vielfältige Zwecke in der Kfz-Industrie (Stoßfänger, Armaturen, Teppiche, Dieseladditive), für die Herstellung von CDs, Brillen, Schaumstoffen, Isoliermaterial, Sicherheitsglas, Haushaltsbehälter, Verpackungs- und Klebematerialien, Schmiermittel, Farben und Lacke sowie Kunstfasern im Bereich der Haushalts-, Möbel- und Bekleidungsindustrie. Bild: Eröffnung der Propylen-Pipeline durch Michael Dörnemann, PRG, NRW-Wirtschaftsministerin Christa Thoben, Dr. Peter Paziorek, RP Münster und Jan van den Berg (v.l.n.r.). (Foto: PRG, Moritz Brilo) |
PRG Propylenpipeline Ruhr GmbH & Co. KG, Duisburg
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