| 23.07.2009 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die Frage, wie künftig die Ressourcen für den weltweit zunehmenden Bedarf gesichert werden können, gewinnt an Bedeutung. Das Thema ist einer der Schwerpunkte, mit dem sich der Kongress "Zukunft Kunststoffverwertung" am 10. und 11. September 2009 in Krefeld befassen wird. Für die von Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik Umsicht (www.umsicht.fraunhofer.de) und der BKV Beteiligungs- und Kunststoffverwertungsgesellschaft mbH (www.bkv-gmbh.de) veranstaltete Tagung hat die Wirtschaftsministerin des Landes Nordrhein-Westfalen, Christa Thoben, die Schirmherrschaft übernommen. Unter der Überschrift "Rohstoffe sichern, nutzen und verwerten“ spannt das Programm den Bogen von der Ressourcensicherung bis zur Abfallverwertung. Den ersten Kongresstag eröffnen Dr. Bärbel Naderer, Geschäftsführerin von kunststoffland NRW, und Dr. Herbert Snell, Vizepräsident des Bundesverbands Sekundärrohstoffe und Entsorgung, mit Keynotes zu Perspektiven der Kunststoff- und Verwertungsbranche. Anschließend stehen die Auswirkungen der Wirtschaftskrise auf die Verwertungsindustrie im Mittelpunkt. Branchenexperten referieren und diskutieren Strategien zur Bewältigung der damit verbundenen Herausforderungen. Am Nachmittag setzen sich Experten aus Wirtschaft und Trendforschung mit der Frage der Rohstoffsicherung auseinander und diskutieren sie mit Staatssekretär Dr. Alexander Schink vom NRW-Umweltministerium. Zu Beginn des zweiten Kongresstages befasst sich Prof. Dr. Michael Dröscher (Evonik Degussa) mit den Beiträgen von Kunststoffen zur Effizienz und Dr. Rainer Grießhammer vom Freiburger Öko-Institut mit dem Für und Wider des "Product Carbon Footprint". Anschließend erhalten die Teilnehmer einen Einblick in Verwertungssysteme und –lösungen in Großbritannien, Tschechien und den Niederlanden. Schließlich geht es um die Technik: So berichtet Prof. Thomas Pretz (RWTH Aachen) vom neuesten Stand der sensorgestützten Sortiertechnik. Vertreter aus Unternehmen und Forschungsinstituten stellen weitere Innovationen der Trenntechnik, neue Verwertungsverfahren für Kunststoffe aus dem Gelben Sack und Recyclingverfahren für Biokunststoff-Produktionsabfälle vor. Kongress "Zukunft Kunststoffverwertung", 10.-11.9.2009, Krefeld |
Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik Umsicht, Oberhausen
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