| 07.10.2009 | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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Sein breites Portfolio an Kunststoffspezialitäten präsentiert der italienische Compoundeur LATI Industria Termoplastici (Vedano Olona, www.lati.com) auf der FAKUMA 2009. Neben einer großen Auswahl an hochsteifen, flammgeschützten, selbstschmierenden, elektrisch leitfähigen, antistatisch ausgerüsteten oder wärmeleitfähigen Kunststoffen bietet das Unternehmen seinen Kunden einen umfassenden technischen Service durch erfahrene Anwendungstechniker vor Ort sowie ein gut ausgestattetes Test- und Prüflabor am Hauptsitz in Italien.Neu im Programm ist LATI HM, eine Familie von thermoplastischen Kunststoffen, die mit HM(HM = high modulus)-Kohlenstofffasern verstärkt sind. Sie besitzen einen E-Modul von bis zu 50.000 MPa, und sind für solche Bauteile geeignet, die unter Last hohen Biegekräften ausgesetzt sind, z. B. Hebel, Flansche, Nocken, Verbindungsstücke, Gelenke sowie Motor- und Antriebswellen. Als Matrixmaterialien kommen Hochleistungskunststoffe wie Polyphenylensulfid (PPS), Polyetheretherketon (PEEK) und Polyphthalamid (PPA) zum Einsatz. Unter dem Namen LATILUB vertreibt LATI seine breite Palette an selbstschmierenden Compounds, die auf Basis verschiedener Werkstoffe wie Polyoxymethylen (POM), Polybutylenterephthalat (PBT), Polyamid (PA) 6, PA 66, PPA und PEEK erhältlich sind. Je nach Anforderung und Einsatzgebiet kommen die Additive Molybdänsulfid (MoS2), Silikon, PTFE, Graphit oder Aramidfasern oder Kombinationen aus den genannten zum Einsatz. Typische Einsatzgebiete sind Zahnräder, Lagerbuchsen, Widerlager und Drehschalter. Die glasfaserverstärkten Compounds der LATIGLOSS-Familie sind mit Füllstoffgehalten von 50 bis 60 Gew.-% verfügbar. Als Matrixmaterial kommt Polyamid (PA) 6, 6.6 oder Polyphthalamid (PPA) zum Einsatz. Ein spezielles Additiv sorgt dafür, dass Glasfasern nicht an die Oberfläche des Bauteils vordringen können. So lässt sich trotz des hohen Glasfasergehalts eine gleichmäßige, glatte und hoch glänzende Oberfläche erreichen. Die Compounds eignen sich zur Substitution von Metallen in Anwendungen, bei denen neben sehr guten mechanischen Eigenschaften eine sehr hohe Oberflächengüte gefragt ist, z. B. Möbelbeschläge, Türknaufe, Gehäuse von Elektrowerkzeugen oder Teile im Sichtbereich von Kfz. Mit LATICONTHER bietet das Unternehmen eine Reihe von wärmeleitfähigen Compounds, deren Wärmeleitfähigkeit circa zehnmal höher ist als die von herkömmlichen technischen Kunststoffen. Je nach Anforderung sind sowohl elektrisch leitfähige als auch elektrisch isolierende Typen erhältlich. Zu den Einsatzgebieten gehören unter anderem Spulenkörper, Bauteile für Wärmetauscher und Klimaanlagen sowie Kühlkörper für Elektromotoren, Leuchtmittel oder Prozessoren. Darüber hinaus bietet LATI ein breites Portfolio an flammgeschützten Kunststoffen, darunter neue halogen- und phosphorfreie Typen, die den gestiegenen Anforderungen an Werkstoffe in Elektro- und Elektronikbauteilen Rechnung tragen. Zum Service-Angebot des Unternehmens gehören die umfassende anwendungstechnische Beratung bei der Werkstoffauswahl, der Bauteilauslegung, der Wahl der geeigneten Verarbeitungsparameter, Moldflow-Analysen sowie die Entwicklung anwendungsspezifisch eingestellter Compounds für spezielle Kundenanforderungen. In seinen modern ausgestatteten Labors am italienischen Hauptsitz ist LATI zudem in der Lage, umfangreiche Werkstoffanalysen sowie alle gängigen Materialtests und Brennbarkeitsprüfungen durchzuführen. Eine umfassende Datenbank im Internet (http://lambda.lati.it) unterstützt Entwickler und Verarbeiter bei der Suche nach dem geeigneten Werkstoff für eine Anwendung. Interessenten finden dort eine detaillierte Suchfunktion nach Produktfamilie, Basiskunststoff und Eigenschaften. Zudem ermöglicht die Datenbank den Vergleich von Materialien und enthält alle relevanten Produkt- und Sicherheitsdatenblätter zum Download. FAKUMA 2009, Friedrichshafen, 13.-17.10.2009, Halle B2, St. 2205 |
Lati Industria Termoplastici Deutschland GmbH, Wiesbaden-Nordenstadt
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