| 16.11.2009 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die Auftragseingänge in der Industrie haben sich vorläufigen Angaben zufolge im September preis- und saisonbereinigt um 0,9 % erhöht. Im Vormonat waren sie aufwärts revidiert um 2,1 % angestiegen. Der Umfang an Großaufträgen war für einen September durchschnittlich. Ausschlaggebend für die weitere Zunahme der Bestellungen war aktuell das kräftige Wachstum der Auslandsnachfrage um 3,7 %. Die Inlandsaufträge gingen demgegenüber um 2,3 % zurück, nicht zuletzt, weil die Produzenten von Kraftwagen und Kraftwagenteilen nach den Zugewinnen im Frühjahr und Sommer eine Korrektur hinnehmen mussten (-10,0 %). Den deutlichsten Zuwachs an Bestellungen in den Hauptgruppen hatten mit 7,5 % die Konsumgüterproduzenten zu verzeichnen. Die Hersteller von Investitionsgütern konnten trotz des Minus bei den Kraftwagen 1,2 % mehr Aufträge verbuchen, unter anderem da der Maschinenbau ein kräftiges Auftragsplus verzeichnete (+8,3 %). Die Bestelltätigkeit bei den Produzenten von Vorleistungsgütern nahm erstmals seit Februar wieder ab (- 1,1 %). Gegenüber dem Vorquartal nahmen die Auftragseingänge in der Industrie preis- und saisonbereinigt kräftig um 8,9 % zu. Im Zweimonatsvergleich (August/September gegenüber Juni/Juli) stieg das Ordervolumen um 4,0 % an. Die deutlich stärkeren Impulse kamen im Zweimonatsvergleich aus dem Ausland (+5,6 %). Die Inlandsnachfrage nahm mit +2,4 % aber ebenfalls zu. Innerhalb der industriellen Hauptgruppen wurde die Belebung der Bestelltätigkeit mit Orderzuwächsen von 5,4 % bzw. 4,0 % weiterhin von den Vorleistungs- und Investitionsgüterherstellern getragen. Die Hersteller von Konsumgütern verzeichneten dagegen einen leichten Rückgang der Aufträge um 0,7 %. Ihren Vorjahresstand unterschritten die Auftragseingänge in der Industrie im gesamten dritten Quartal kalendermonatlich um 17,7 % und im Zweimonatsvergleich (August/September) um 16,3 %. Die Inlandsbestellungen lagen um 15,1 %, die Auslandsbestellungen um 17,4 % unter dem Vorjahresniveau. Die Auftragseingänge in der Industrie setzen ihren Erholungsprozess im dritten Quartal gestützt auf eine rege Nachfrage aus dem In- und Ausland fort. Das Tempo des Aufholprozesses ließ im Verlauf zuletzt etwas nach. Insbesondere machte sich bei der Inlandsnachfrage das Auslaufen der PKW-Umweltprämie im September bemerkbar. Die Auslandsnachfrage blieb demgegenüber bis zuletzt lebhaft. Hiervon konnte vor allem der Maschinenbau profitieren. Die Erholung der Industrieproduktion dürfte sich damit im vierten Quartal fortsetzen. Weitere Informationen: www.destatis.de |
Statistisches Bundesamt, Wiesbaden
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