| 21.12.2009 | Lesedauer: ca. 1 Minute |
|
|
Die insolvente polnische Tochtergesellschaft des gleichnamigen schwedischen Automobilzulieferers Plastal findet keinen Interessenten. Wie das einheimische Fachportal für die Industrie berichtet, habe sich niemand an den beiden Auktionen beteiligt, die Anfang November und Mitte Dezember stattgefunden hätten. Plastal stellt Kunststoffteile für die Ausstattung von Automobilen her. „Der Misserfolg der Aktionen bedeutet für uns, dass wir uns so fühlen, als wenn wir in der Luft hängen würden“, sagte der Chef der Gewerkschaft „Solidarität“ bei Plastal, Waldemar Piela. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bangten nun um ihre Zukunft. Das Unternehmen beschäftigt rund 750 Angestellte. „Wir befürchten, dass sich angesichts der unsicheren Situation die Kunden von den Verträgen zurück ziehen könnten“, fügte Piela hinzu. Den Angaben zufolge wird das zuständige Syndikat erneut versuchen, das Unternehmen zu veräußern. Der Vermögenswert werde auf 130 Millionen Zloty (31 Millionen Euro) geschätzt, schreibt die regionale Tageszeitung „Dziennik Zachodni“. Plastal hat seinen Hauptsitz in der schlesischen Stadt Gliwice (Gleiwitz) und agiert seit zehn Jahren in der Kattowitzer Sonderwirtschaftszone, die den Investoren, die dort ansässig sind, bestimmte Privilegien garantiert, wie den Zugang zu einer besonderen Infrastruktur. Der Hauptkunde ist Fiat. |
Chemie- und Kunststoffbranche, Polen
» insgesamt 997 News über "Chemie- und Kunststoffbranche" im News-Archiv gefunden
Ihre News im plasticker? Bitte senden Sie Ihre Pressemitteilungen an redaktion@plasticker.de!
Top-Meldungen der letzten Tage
Barlog Plastics: Metallersatz, nachhaltige Entwicklung und funktionalisierte Compounds im Fokus
BASF: Erhöhung der BDO-Produktion in Ludwigshafen zur Stabilisierung der europäischen Versorgung
SKZ: Erweiterte Infrastruktur um CO₂-Schneestrahlanlage zur Reinigung von Kunststoffoberflächen
Meist gelesen, 10 Tage
SKZ: Erweiterte Infrastruktur um CO₂-Schneestrahlanlage zur Reinigung von Kunststoffoberflächen
Meist gelesen, 30 Tage
Fischer Werkzeugbau: Einstellung des Geschäftsbetriebs – Produktionsstätte wird versteigert
Terbrack Kunststoff: Insolvenzverfahren eröffnet
Playmobil: Produktion in Dietenhofen wird verlagert
HydroDyn Recycling: Sanierungsverfahren eingeleitet
Plastics Recyclers Europe: Bestandsaufnahme von Kunststoffrecycling-Technologien in Europa
Meist gelesen, 90 Tage
Aequita: Übernahme des europäischen Olefin- und Polyolefingeschäfts von Sabic
Vynova Wilhelmshaven: Geschäftsbetrieb stabilisiert – Investorenprozess gestartet
Kuteno 2026 + KPA Bad Salzuflen 2026: Hoher Buchungsstand und wachsendes Ausstellerfeld
Domo Chemicals Deutschland: Anlagen gehen in den Notbetrieb
Aequita: Acquisition of Sabic’s European Olefins and Polyolefins Business
Dann veräußern Sie diese kostenlos
in der Rohstoffbörse.
| Kunststoffchemie für Ingenieure
|