| 09.11.2023, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der schwedische Kunststoffkonzern Trelleborg Group trennt sich von einem weiteren Werk für Fahrzeugkomponenten in Tschechien. Laut einer Pressemittteilung veräußert der Konzern seine Produktionsstätte in Hradec Králové an die Prager Investmentgruppe Kaprain. In der Aussendung informierte Trelleborg über die Unterzeichnung einer entsprechenden Vereinbarung, ohne auf das finanzielle Volumen und weitere Einzelheiten der Transaktion einzugehen. Der Abschluss des Verkaufs ist bis Ende dieses Jahres vorgesehen. Das Werk an dem östlich von Prag gelegenen Standort produziert technische Gummierzeugnisse für den Automotive-Sektor, vor allem Antivibrationslösungen für Fahrgestelle und Motoren. Der aktuellen Mitteilung zufolge belief sich der Umsatz des Werks im vergangenen Jahr auf rund 450 Mio. SEK (38,5 Mio. Euro). Trelleborg-CEO Peter Nilsson erklärte: "Es ist erfreulich, diese Veräußerung ankündigen zu können. Antivibrationslösungen für leichte und schwere Kraftfahrzeuge gehören nicht zu unserem Kerngeschäft. Wir sind daher froh, einen neuen Eigentümer gefunden zu haben, der das Geschäft mit einem klareren regionalen Fokus weiterentwickeln will." Die Investmentgruppe Kaprain hatte von Trelleborg bereits vor zwei Jahren das Branchenunternehmen Rubena in Náchod bei Hradec Králové übernommen, das vor allem Keilriemen, Luftfedern, Fahrradreifen und -schläuche sowie Gummimischungen produziert. In der chemischen Industrie kontrolliert die Gruppe zudem auch den Kunstharzhersteller Spolchemie mit Sitz in Ústí nad Labem. Die Trelleborg Group gehört nach eigenen Angaben zu den weltweit führenden Anbietern von Polymerlösungen für industrielle Dichtungs-, Dämpfungs- und Schlauchsysteme. Der an der Nasdaq Stockholm notierte Konzern ist mit rund 16.700 Mitarbeitern in 40 Ländern aktiv und setzte im Geschäftsjahr 2022 rund 30,1 Mrd. SEK (2,576 Mrd. Euro) um. Weitere Informationen: www.trelleborg.com, www.kaprain.cz |
Trelleborg Group, Schweden
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