| 16.10.2025, 11:02 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
|
|
Die Lego Group hat kürzlich die Erweiterung ihres Produktionsstandorts im ungarischen Nyíregyháza offiziell abgeschlossen. Wie der Spielzeughersteller weiter mitteilt, wurde im Rahmen eines zweijährigen Investitionsprogramms die Fertigungskapazität der Anlage um 30 Prozent gesteigert. Der Standort zählt mit 262.000 Quadratmetern nun zu den größten Fertigungsstätten des Unternehmens weltweit und beschäftigt über 4.300 Mitarbeitende, einschließlich saisonaler Arbeitskräfte. Ausbau der Produktion Die Erweiterung umfasst sowohl zusätzliche Produktions- als auch Verwaltungsflächen. Im Zentrum des Ausbaus steht die Kapazitätssteigerung in zentralen Fertigungsschritten wie Spritzguss, Dekoration, Montage, Verpackung und Lagerhaltung. Die Zahl der Spritzgussmaschinen übersteigt inzwischen 1.000, die Anzahl der Verpackungslinien wurde um ein Drittel auf 73 erhöht. Seit der Eröffnung des Werks im Jahr 2014 hat sich dessen Fläche mehr als verdoppelt. Fokus auf nachhaltige Energieversorgung Im Zuge des Ausbaus investiert die Lego Group in die nachhaltige Energieversorgung des Standorts. Ziel ist es, bis 2028 vollständig auf den Einsatz fossiler Brennstoffe zur Beheizung des Werks zu verzichten. Hierzu wird ein geothermisches Heizsystem installiert. Erste Bohrungen in über zwei Kilometer Tiefe wurden bereits abgeschlossen. Die Umsetzung eines geschlossenen Kreislaufsystems zur Wärmeversorgung soll in den kommenden zwei Jahren abgeschlossen sein. Zusätzlich werden die bestehenden Photovoltaikanlagen am Standort erheblich erweitert. Bis Ende 2025 soll die installierte Kapazität von derzeit 8,61 MWp auf über 17 MWp steigen. Dafür sind die Installation weiterer 11.000 Solarpaneele auf Dachflächen und Freiflächen geplant. Maßnahmen zum Erhalt der Biodiversität Zur ökologischen Aufwertung des Werksgeländes wurden rund 46.000 trockenresistente Bäume und Sträucher sowie 3.800 Quadratmeter insektenfreundliche Blühflächen angelegt. Das Unternehmen fördert damit gezielt die lokale Biodiversität auf einer Fläche von 50.000 Quadratmetern. Regionale Bedeutung und soziale Verantwortung Mit über 4.300 Mitarbeitenden zählt Lego Manufacturing Nyíregyháza zu den größten Arbeitgebern in der Region. Das Werk wurde mehrfach als attraktiver Arbeitsplatz ausgezeichnet. Neben der betrieblichen Entwicklung engagiert sich das Unternehmen auch im sozialen Bereich: Es bestehen langfristige Partnerschaften mit lokalen Bildungseinrichtungen und Nichtregierungsorganisationen, insbesondere zur Förderung von Bildung und Spielangeboten für benachteiligte Kinder. Strategische Bedeutung im globalen Netzwerk Nyíregyháza ist einer von sechs Lego-Produktionsstandorten weltweit. Die geografische Nähe zu wichtigen europäischen Märkten macht das Werk zu einem strategisch wichtigen Bestandteil des globalen Fertigungs- und Vertriebsnetzwerks. Die Erweiterung ist Teil eines umfassenden Programms, mit dem die Lego Group ihre globale Infrastruktur im Hinblick auf künftiges Wachstum und Nachhaltigkeit stärkt. Weitere Informationen: www.lego.com |
Lego Group, Billund, Dänemark
» insgesamt 40 News über "Lego" im News-Archiv gefunden
Ihre News im plasticker? Bitte senden Sie Ihre Pressemitteilungen an redaktion@plasticker.de!
| » zurück zum Seitenanfang |
Top-Meldungen der letzten Tage
Covestro: Vorstandsvorsitzender Dr. Markus Steilemann kandidiert nicht für weitere Amtszeit
Toyota: Neues Werk für Kreislaufwirtschaft in Polen - Kapazität für 20.000 Altfahrzeuge pro Jahr
Sattler KunststoffWerk: CO₂-Bilanzierung eines Compound-Portfolios
Meist gelesen, 10 Tage
Covestro: Vorstandsvorsitzender Dr. Markus Steilemann kandidiert nicht für weitere Amtszeit
Sattler KunststoffWerk: CO₂-Bilanzierung eines Compound-Portfolios
RP Polymere: Insolvenzverfahren eröffnet
Toyota: Neues Werk für Kreislaufwirtschaft in Polen - Kapazität für 20.000 Altfahrzeuge pro Jahr
Meist gelesen, 30 Tage
Terbrack Kunststoff: Insolvenzverfahren eröffnet
Playmobil: Produktion in Dietenhofen wird verlagert
Fischer Werkzeugbau: Einstellung des Geschäftsbetriebs – Produktionsstätte wird versteigert
HydroDyn Recycling: Sanierungsverfahren eingeleitet
Dom Polymer-Technik: Insolvenzverfahren eröffnet
Plastics Recyclers Europe: Bestandsaufnahme von Kunststoffrecycling-Technologien in Europa
Meist gelesen, 90 Tage
Aequita: Übernahme des europäischen Olefin- und Polyolefingeschäfts von Sabic
Vynova Wilhelmshaven: Geschäftsbetrieb stabilisiert – Investorenprozess gestartet
Kuteno 2026 + KPA Bad Salzuflen 2026: Hoher Buchungsstand und wachsendes Ausstellerfeld
Domo Chemicals Deutschland: Anlagen gehen in den Notbetrieb
Aequita: Acquisition of Sabic’s European Olefins and Polyolefins Business
Neue und gebrauchte Maschinen & Anlagen finden Sie in der großen Maschinenbörse.
Kostenfreie Nutzung aller Börsen! Registrieren Sie sich jetzt!
| Kunststoffchemie für Ingenieure
|