| 07.10.2026, 10:32 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Borouge International erweitert die Kapazitäten für mechanisches Kunststoffrecycling an den Standorten Niedergebra in Deutschland und Wildon in Österreich. Insgesamt sollen dort zusätzliche Kapazitäten von knapp 14 Kilotonnen pro Jahr entstehen. Das Unternehmen begründet den Ausbau mit der steigenden Nachfrage nach recycelten Polyolefinen in Europa sowie mit regulatorischen Anforderungen, darunter die europäische Packaging and Packaging Waste Regulation (PPWR). Ausbau in Niedergebra Am Standort Niedergebra, dem früheren Werk von mtm plastics, soll die jährliche Produktionskapazität für recycelte Misch-Polyolefine (rPO) um knapp 9 Kilotonnen steigen. Die Anlage verarbeitet gemischte Polyolefinabfälle aus Post-Consumer-Strömen zu Rezyklaten für starre Kunststoffanwendungen. Die zusätzliche Kapazität soll im ersten Quartal 2027 zur Verfügung stehen. Erweiterung in Wildon In Wildon, dem früheren Ecoplast-Standort, plant Borouge International eine Erweiterung der jährlichen Produktionskapazität für recyceltes Polyethylen (rPE) um bis zu 5 Kilotonnen. Die zusätzlichen Mengen sollen ab dem vierten Quartal 2027 verfügbar sein. Der Standort ist auf Rezyklate für flexible Anwendungen ausgerichtet, darunter Verpackungsfolien. Europäisches Recyclingnetzwerk Zum europäischen Recyclingverbund gehört außerdem der Standort Elin Pelin in Bulgarien. Dort werden nach Unternehmensangaben jährlich mehr als 20 Kilotonnen Rezyklate aus Post-Consumer-Polypropylen (rPP) hergestellt. Die drei Standorte decken damit unterschiedliche Materialströme und Anwendungen ab: flexible PE-Anwendungen, starre PP-Anwendungen und Mischpolyolefine. Die erweiterten Kapazitäten sollen das Angebot des Unternehmens an mechanisch recycelten Polyolefinen ergänzen. Zu den entsprechenden Produktportfolios gehören "Borcycle M" und "Recleo". Außerhalb Europas verfügt Borouge International über weitere Kreislaufaktivitäten. In Nordamerika werden am "Syndigo1"-Standort in Connersville, Indiana, recycelte PE-Materialien aus Post-Consumer-Folien hergestellt. In Asien stützt sich das Unternehmen zusätzlich auf ein Lieferantennetzwerk für recycelte Materialien. Mit dem Ausbau erhöht Borouge International die eigene Verfügbarkeit mechanisch recycelter Polyolefine in Europa. Für Verarbeiter und Verpackungshersteller gewinnt die Versorgung mit Rezyklaten insbesondere durch steigende Vorgaben für den Rezyklateinsatz und die Anforderungen an die Verwertung von Verpackungen an Bedeutung. Die Investitionen betreffen sowohl flexible als auch starre Anwendungen und verbreitern damit die regionale Rohstoffbasis für kreislauforientierte Polyolefin-Anwendungen. Fakuma 2026, Friedrichshafen, 12.-16. Oktober 2026, Halle A4, Stand 4222 Weitere Informationen: www.borougeinternational.com |
Borouge Group International AG, Wien, Österreich
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