| 07.10.2013, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der brasilianische Mischkonzern Odebrecht will in den kommenden fünf Jahren in Mexiko insgesamt rund 8,1 Mrd. USD investieren. Wie die Kanzlei von Mexikos Staatspräsident Enrique Peña Nieto nach einem Treffen mit dem Geschäftsmann und Unternehmenschef Marcelo Odebrecht mitteilte, sollen die Mittel in die Bereiche Petrochemie und Ethanolproduktion fließen, doch seien auch Projekte in den Sparten Biomasse und erneuerbare Energien vorgesehen. Es handelt sich damit um die bislang größte Investition eines brasilianischen Unternehmens in der zweitgrößten Volkswirtschaft Lateinamerikas. Wie sich die Mittel auf die einzelnen Bereiche verteilen, wurde nicht bekannt gegeben. Marcelo Odebrecht wurde mit den Worten zitiert, der brasilianische Konzern wolle in Mexiko bis 2016 rund 20.000 direkte und 60.000 indirekte Jobs schaffen. Außer in Brasilien und Mexiko ist die in São Paulo und Salvador ansässige Odebrecht bislang in Lateinamerika auch in Argentinien, Bolivien und Panama vertreten, darüber hinaus ist der Konzern in den USA und im Nahen Osten aktiv. Brasilien und Mexiko traten in Lateinamerika bislang vor allem als Konkurrenten auf, was die Gewinnung ausländischer Direktinvestitionen (FDI) betrifft. Nach Angaben des mexikanischen Wirtschaftsministeriums haben brasilianische Unternehmen seit 1999 außerdem weniger als 1,2 Mrd. USD in Mexiko investiert, während in diesem Zeitraum 335,7 Mrd. USD aus den USA kamen. Weitere Informationen: www.odebrecht.com |
Chemie- und Kunststoffbranche, Mexico
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