| 09.01.2014, 06:08 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die geplante Übernahme des argentinischen PVC-Produzenten Solvay Indupa durch den brasilianischen Kunststoffkonzern Braskem hat einen Rückschlag erlitten. Wie die argentinische Regulierungsbehörde für Börsengeschäfte CNV bekannt gab, wurde das von Braskem vorgelegte Angebot als zu niedrig zurückgewiesen. Im Dezember hatte Braskem mit der belgischen Solvay eine Vereinbarung zum Kauf von 70,6% an ihrer argentinischen Tochter zum Preis von 290 Mio. USD geschlossen und sich gleichzeitig verpflichtet, ein Angebot für die ausstehenden knapp 30% der Anteile zu legen, die an der Börse Buenos Aires notiert sind. Das Angebot von Braskem belief sich dabei auf 1,35 ARS (0,15 EUR) je Aktie, allerdings lag der Kurs im Handel zuletzt bei 5,70 ARS und im zweiten Halbjahr 2013 bei immerhin 3,92 ARS. Die Gesetzgebung in Argentinien sieht vor, dass die CNV bei vergleichbaren Transaktionen ihre Zustimmung erteilen muss, um gegebenenfalls Kleinaktionäre zu schützen. Offen ist derzeit die weitere Verfahrensweise, doch erklärte Braskem, sie befinde sich in Gesprächen mit der CNV. Solvay Indupa hat ihr Hauptquartier in Buenos Aires und verfügt darüber hinaus über eine Niederlassung in der brasilianischen Metropole São Paulo. Gegründet wurde das Unternehmen 1948 als Indupa (Indústrias Patagonicas) und ging 1995 zunächst an ein Konsortium unter Führung von Dow Chemical und 1996 an die Brüssler Solvay. Weitere Informationen: www.braskem.com.br |
Chemie- und Kunststoffbranche, Brasilien
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