| 20.06.2014, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der österreichische Hersteller von medizinischen Einwegprodukten Greiner Bio-One (GBO) erwägt offenbar eine Erweiterung seines Standorts in Ungarn. Wie László Balogh, Geschäftsführer der ungarischen Tochtergesellschaft Greiner Bio-One Hungary, der Presse mitteilte, sollen die Verhandlungen über eine Investition in Höhe von 1-1,5 Mrd. HUF (3,25-4,9 Mio. EUR) in Kürze starten, eine endgültige Entscheidung wird in einem Monat erwartet. Danach soll feststehen, ob die Werkserweiterung am ungarischen Standort Mosonmagyaróvár oder in Übersee vorgenommen wird. Greiner Bio-One, die im Jahr 2001 durch Abspaltung der Labortechniksparte aus der Greiner Holding hervorging und im Eigentum der Familie Greiner steht, ist in den Bereichen Biotechnologie, diagnostische und pharmazeutische Industrie, Medizin- und In-Vitro-Diagnostik weltweit tätig. Das Unternehmen ist mit seinem Produktions- und Vertriebsnetz in mehr als 100 Ländern der Welt präsent und beschäftigt rund 1.500 Mitarbeiter. Greiner Bio-One Hungary hatte im vergangenen Jahr Umsätze in Höhe von 3,6 Mrd. HUF (11,7 Mio. EUR) erzielt, für dieses Jahr werden 3,9 Mrd. HUF (12,7 Mio. EUR) erwartet. Die Greiner-Gruppe, die an GBO zu 11,16% beteiligt ist, gilt als Global Player in der Kunststoff- und Schaumstoff-Branche im weitesten Sinne. Die Unternehmen der Greiner Holding sind weitgehend in Kompetenzbereiche unterteilt: Greiner Packaging International erzeugt Verpackungen aus Kunststoff für den Food- und Nonfood-Bereich. Greiner Foam International stellt Schaumstoffe für die unterschiedlichsten Anwendungsgebiete her. Greiner Perfoam produziert speziell für Premium-Fahrzeughersteller Sichtteile für das Interieur und den Kofferraum sowie Akustikbauteile. Greiner Tool.Tec schließlich ist nach eigenen Angaben Weltmarktführer bei Werkzeugen für die Extrusion von Fensterprofilen. Weitere Informationen: www.gbo.com, www.greiner.com Quelle: nov-ost.info |
Chemie- und Kunststoffbranche, Ungarn
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