| 13.07.2015, 06:18 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Der zum staatlichen Ölkonzern RosNeft gehörende russische Kunststoffproduzent Angarskij zavod polimerov (AZP) investiert im laufenden Jahr insgesamt rund 4,4 Mrd. RUB (70 Mio. EUR) in den Ausbau seiner Kapazitäten. Wie russische Medien unter Verweis auf Unternehmensangaben berichten, fließen die Mittel vor allem in die laufende Modernisierung der Pyrolyse-Anlagen. Nach Abschluss des Projekts sollen die Jahreskapazitäten des Komplexes dabei auf 454.000 Tonnen Ethylen und 210.000 Tonnen Propylen steigen. Darüber hinaus bereitet AZP die seit Längerem geplante Errichtung neuer Anlagen zur Produktion von jährlich 345.000 Tonnen Polyethylen (LDPE) und 250.000 Tonnen Polypropylen (PP) vor. Den aktuellen Meldungen zufolge sollen beide Anlagen nun bis 2019 fertiggestellt werden. Im vergangenen Jahr produzierte die RosNeft-Tochter im sibirischen Angarsk (Gebiet Irkutsk) insgesamt 135.000 Tonnen Ethylen, 116.000 Tonnen Propylen, 65.000 Tonnen LDPE sowie 59.000 Tonnen Benzol. Den Medienberichten zufolge konnte AZP im Geschäftsjahr 2014 ihren Umsatz im Jahresvergleich um 25,3% auf 6,7 Mrd. RUB (106,4 Mio. EUR) steigern, der Nettogewinn kletterte dabei um 72,5% auf 972 Mio. RUB (15,4 Mio. EUR). Weitere Informationen: www.rosneft.ru, www.azp.ru Quelle: nov-ost.info |
Chemie- und Kunststoffbranche, Russland
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