| 21.11.2012, 06:04 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Der erfolgsverwöhnte polnische Kunststoffkonzern Synthos muss in diesem Jahr herbe Gewinneinbußen hinnehmen. Im dritten Quartal sank der Nettogewinn auf 110,8 Mio. PLN (26,9 Mio. EUR), was weniger als 40% der im Vorjahresquartal erreichten Summe von 282,5 Mio. PLN entsprach. Der operative Gewinn sank gleichzeitig von 323,1 Mio. PLN auf nur noch 133,6 Mio. PLN (32,4 Mio. EUR). Der Umsatz stieg unterdessen um 5% auf 1,588 Mrd. PLN (385 Mio. EUR). In den ersten drei Quartalen 2012 kletterten die Umsätze um 20,6% auf 4,847 Mrd. PLN (1,2 Mrd. EUR). Operativ sank der Gewinn um 19% auf 654 Mio. PLN (159 Mio. EUR), netto um 32,5% auf 463 Mio. PLN (112 Mio. EUR). Zur Begründung des starken Gewinnrückgangs führt Synthos die Verschlechterung der Konjunkurlage in der globalen Petrochemie an. Besonders empfindlich gespürt habe man die geringere Nachfrage nach ESBR-Kautschuk durch die Automobil- und Bauindustrie. Die Krise im Bauwesen wirke sich ferner auf die Nachfrage nach Dispersionen und Dämmstoffen aus. Auf den Verkauf von Polystyrol, das hauptsächlich in der Verpackungsindustrie Verwendung findet, habe sich die Abschwächung des Wirtschaftswachstums in China negativ ausgewirkt. Hierdurch seien zusätzliche Polystyrolmengen auf den europäischen Markt gekommen, die bislang in China verkauft wurden. Weitere Informationen: www.synthosgroup.com Quelle: nov-ost.info |
Chemie- und Kunststoffbranche, Polen
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