| 10.10.2013, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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Japan Steel Works JSW stellt auf der K 2013 den neuen gleichlaufenden Doppelschneckenextruder TEX 44 Alpha III vor. Dieser sei primär für die wirtschaftliche Compoundierung, Masterbatch-Produktion, Entgasung, Unterwasser-Granulierung, Gummi-/Elastomer-Entwässerung etc. entwickelt worden. Der neue Extruder meistere die gesamte Bandbreite der Standard-Polymere sowie die neuesten Engineering- und Superengineering-Kunststoffe.Höheres Drehmoment ist der Schlüsselfaktor Im neuen TEX 44 Alpha III finde der Betreiber gegenüber dem Vorgänger eine wesentlich kompaktere Maschine mit enormer Durchsatzleistung vor, wobei eine nachhaltig hohe Polymer-Qualität bei niedrigstmöglicher Schmelzetemperatur während des Prozesses mit niedriger Schneckendrehzahl gewährleistet werde. Dauer-Höchstleistungstests hätten ergeben, dass mit dieser Anlage die optimale Produktivität bei reduzierter Prozesstemperatur möglich sei und sich so Energiekosten einsparen ließen. Das im Vergleich zum Vorgängermodell um 36% höhere Drehmoment des TEX 44 Alpha III resultiere aus einem neu entwickelten Getriebe, leistungsfähigeren Getriebe-Zahngeometrien und -Lagern, die den Wirkungsgrad und die Betriebssicherheit seines Schneckenzylinders verbessere. Das größere "Prozess-Fenster" mit höherem Drehmoment führe ferner zu einem kraftvollen Knet-, Misch- und Homogenisierungsverlauf. Mehr Sicherheit im Betrieb Ein mechanischer Drehmoment-Begrenzer (keine elektr. Verzögerung) unterbricht die Verbindung zur Schnecke unverzüglich, sobald eine Fehlfunktion oder eine kritische Prozess-Situation eintreten sollte und soll die Anlage so vor kostenintensiven Schäden und Stillstandszeiten schützen. Das Antriebssystem arbeite mit einem stufenlos regelbaren Drehstromservomotor. Es kann mit einer Wasserkühlung ausgestattet werden, die leiser als Luftkühlung ist. Die JSW Doppelschneckenextruder sind generell mit der jüngsten 64-bit RISC Highspeed-Steuerungs- und Regelungssystem-Generation ausgerüstet. Das Exanet von JSW bietet dem Anwender ein 15 Zoll Touchscreen für die Prozess-Regelung und -Überwachung. In dieser Steuerung/Regelung sind alle "Easy-Settings" (einfache Kurzbegriff-Eingaben) und Prozess-Parameter untergebracht, ebenso wie alle Verfahrensdaten der Peripheriegeräte der Compoundieranlage - vom Dosier- und Mischsystem bis zum Strangschnitt. Exanet speichert tausende von Rezepturen für die Compoundierung, Masterbatch-Produktion, Entgasung, Unterwasser-Granulierung, Gummi-/Elastomer-Entwässerung etc. Einfaches Wiederaufrufen nach Monaten oder Jahren und 100%ige Reproduzierbarkeit des/der spezifischen Prozesse/s seien demzufolge "kein Thema". Nach der K 2013 können Interessenten den neuen TEX 44 Alpha III Extruder in JSWs Technical Center in Overpelt/Belgien besichtigen und testen. Spritzgießen JSW und seine europäische Repräsentanz Windsor Kunststofftechnologie GmbH, Hanau, präsentieren auf der K 2013 zwei Maschinen der J-AD Reihe mit einer Schließkraft von 1400 bzw. 3500kN. Die 140 Tonnen J-AD stellt einen technischen Hohlkörper aus PP her (Spritzgewicht 80 Gramm, Zykluszeit 60 Sekunden). Dabei werden zwei geometrisch unterschiedliche Teile in variablen Kavitäten gleichzeitig gespritzt, im Werkzeug selbst gefügt und abschließend mit PP umspritzt. In der 350 Tonnen J-AD wird ein transparenter hemisphärischer Behälter aus PP mit 400 g Spritzgewicht in 17 Sekunden gespritzt. Das entspricht laut JSW einer Zykluszeit-Ersparnis von 30% gegenüber vergleichbaren Anlagen. Präzise und synchrone Bewegungen aller relevanten Achsen und hochreproduzierbare Parallelfunktionen sollen hervorragende Formentlüftung, Material- und Werkzeugschonung und verkürzte Zykluszeiten bei optimaler Teilequalität garantieren. Bis zu sechs Formatmungs- und Prägefunktionen können den Angaben zufolge in einem Schließablauf gefahren werden. Schließdruckaufbau und Einspritzen erfolgen wahlweise parallel. Zu jedem Wegpunkt des Einspritzens könne die erforderliche Schließkraft und Aufbauzeit definiert werden. Die JSW Regelungstechnik mache es möglich, im 62 Mikrosekundentakt alle relevante Prozessparameter zu erfassen, auszuwerten und falls notwendig Optimierungen vorzunehmen. Hohe Maschinen-Performance korrespondiere mit attraktiven Leistungsdaten, Maschinenpreisen und Anschlusswerten. So habe z.B. das energieoptimierte 1400 kN Exponat die geringe Maschinenanschlussleistung von nur 14,7 kVA. Weitere Informationen: www.jsw.de, www.windsor-gmbh.de K 2013, 16.-23.10.2013, Düsseldorf, Halle 13, Stand 41 |
Japan Steel Works Europe GmbH, Düsseldorf
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