04.09.2017, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
Die thailändische PTT Global Chemical (PTTGC) hat die endgültige Investitionsentscheidung für die Errichtung eines neuen Komplexes zur Polyurethan-Produktion am Standort Rayong im Osten Thailands bekannt gegeben. Laut Pressemitteilung des Konzerns wird dabei zum einen die neu gegründete Tochtergesellschaft GC Oxirane eine Anlage zur Herstellung des PU-Vorprodukts Propylenoxid (PO) mit einer Jahreskapazität von 200.000 Tonnen entwickeln. Zum anderen vereinbarte PTTGC mit den japanischen Unternehmen Sanyo Chemical Industries (SCI) und Toyota Tsusho die Gründung des Joint Ventures GC Polyols für die Produktion von Polyolen und PU-Systemen. Der thailändische Konzern wird dabei mit 82,1% die Mehrheitsanteile kontrollieren, SCI und Toyota Tsusho sind mit 14,9% bzw. 3% an dem JV beteiligt. GC Polyols wird der Aussendung zufolge Anlagen für die Produktion von jährlich 130.000 Tonnen Polyole und 20.000 Tonnen PU-Systeme errichten. Die von GC Oxirane und GC Polyols geplanten neuen Anlagen entstehen im Industriepark Hemaraj Eastern Industrial Estate (HEIE) in Rayong und sollen 2020 in Betrieb genommen werden. PTTGC rechnet insgesamt mit einem Investitionsvolumen von rund 32 Mrd. Mrd. THB (803 Mio. EUR). Laut aktuellen Medienberichten hat der Konzern für die Finanzierung des Projekts mit der Krung Thai Bank, der Land and Houses Bank, der Thanachart Bank und der Kiatnakin Bank Kreditvereinbarungen im Gesamtvolumen von 23,1 Mrd. THB (580 Mio. EUR) unterzeichnet. PTT Global Chemical wird zu 49% vom thailändischen Öl- und Gaskonzern PTT kontrolliert. Für das Geschäftsjahr 2016 berichtet PTTGC ein bereinigtes EBITDA von 43,9 Mrd. THB (1,1 Mrd. EUR) und einen Nettogewinn von 25,6 Mrd. THB (640 Mio. EUR) aus Umsätzen in Höhe von 345,8Mrd. THB (8,7 Mrd. EUR). Weitere Informationen: |
PTT Global Chemical, Thailand
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