| 28.06.2011, 06:03 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Der Schlauchhersteller Polyvanced aus Osnabrück hat ein Verfahren entwickelt, das PU-Schläuche vor UV-Strahlung und -Schädigung schützt. Der UV-Schutz soll dabei die Produktsicherheit und die Farbstabilität erhöhen. Das sei besonders bei Außenanwendungen von hoher Bedeutung, teilt das Unternehmen mit. Vergilben und Verspröden durch UV-Einwirkung Kunststoffe, die der UV-Strahlung ausgesetzt sind, verändern ihre Eigenschaften. Das betrifft demnach auch marktübliche Schläuche aus Polyurethan (PU) auf Basis von aromatischen Isocyanaten. Schläuche dieser Bauweise vergilben mit der Zeit. Ihre mechanischen Eigenschaften bleiben zwar kurz- bis mittelfristig weitgehend erhalten. Allerdings bekommen sie einen Gelbstich. Bei nicht oder nur hell pigmentierten Schläuchen könne es durch einen oxidativen Angriff zur oberflächlichen Vernetzung kommen. In weiterer Folge führe das zum Verspröden mit Mikrorissen. Viele Einsatzgebiete UV-geschützte Schläuche kommen in erster Linie bei Außenanwendungen mit hoher UV-Einwirkung zum Einsatz. Typische Anwendungsbeispiele finden sich auch im Bootsbau oder bei Medizinanwendungen. Für langfristigen UV-Schutz empfiehlt polyvanced grundsätzlich bei allen Schlauchmaterialien die Verwendung der Farbe schwarz. Dies habe sich vor allem in der Kfz-Industrie bewährt. |
polyvanced GmbH, Osnabrück
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