| 09.02.2026, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der Vorstand der Evonik Industries AG hat auf Basis des vorläufigen Ergebnisses für das Geschäftsjahr 2025 sowie des Ausblicks für 2026 eine Neuausrichtung der Dividendenpolitik beschlossen. Künftig soll die Ausschüttung an die Aktionäre zwischen 40 und 60 Prozent des bereinigten Konzernergebnisses liegen, um die finanzielle Flexibilität des Konzerns zu erhöhen. Die neue Regelung soll erstmals auf den Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2026 angewendet werden. Für das Geschäftsjahr 2025 will Evonik der Hauptversammlung am 3. Juni 2026 eine Dividende von 1,00 Euro je Aktie vorschlagen. Diese Ausschüttung ist als Übergang zur neuen Dividendenpolitik vorgesehen. Zuletzt hatte Evonik 1,17 Euro je Aktie gezahlt. Auf Basis des aktuellen Aktienkurses entspricht der Vorschlag einer Dividendenrendite von rund sieben Prozent. Die im September 2025 veröffentlichte Ergebnisprognose für das abgelaufene Geschäftsjahr wurde erreicht. Nach vorläufigen, ungeprüften Zahlen beläuft sich das bereinigte EBITDA auf 1,874 Milliarden Euro und liegt damit nahezu auf dem prognostizierten Niveau von rund 1,9 Milliarden Euro. Der Umsatz sank im Jahresvergleich um etwa sieben Prozent auf 14,1 Milliarden Euro. Die Cash Conversion Rate erreichte mit 37 Prozent das obere Ende des angestrebten Zielkorridors von 30 bis 40 Prozent. Grundlage dafür war ein Free Cashflow von 695 Millionen Euro. Das Konzernergebnis nach Steuern stieg im Jahr 2025 auf 265 Millionen Euro, nach 222 Millionen Euro im Vorjahr. Im Rahmen des Effizienzprogramms „Evonik Tailor Made“ wurden 2025 Hierarchien reduziert und Entscheidungsprozesse beschleunigt. Das Programm wird auch 2026 fortgeführt und soll maßgeblich zur Senkung der Kosten beitragen, unter anderem durch den geplanten Abbau von bis zu 2.000 Stellen. Zudem hat die Chemiepark-Betreibergesellschaft SYNEQT zu Jahresbeginn ihre Tätigkeit als eigenständige GmbH aufgenommen. Die seit September 2025 vakante Position des Finanzvorstands soll bis zur Hauptversammlung 2026 neu besetzt werden. Angesichts eines weiterhin anspruchsvollen wirtschaftlichen Umfelds rechnet Evonik für das Geschäftsjahr 2026 mit einem bereinigten EBITDA zwischen 1,7 und 2,0 Milliarden Euro. Mittelfristig verfolgt der Konzern das Ziel, eine Kapitalrendite (ROCE) von 11 Prozent zu erzielen. Die vollständigen und geprüften Geschäftszahlen für 2025 will Evonik planmäßig am 4. März 2026 veröffentlichen. Weitere Informationen: www.evonik.de |
Evonik Industries AG, Essen
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