| 11.01.2021, 06:08 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Der japanische Chemiekonzern Mitsubishi Chemical Corporation (MCC) plant den Bau einer Pilotanlage für die Produktion von carbonfaserverstärkten Thermoplasten (CFRTP). Laut Pressemitteilung soll die Anlage an einem nicht näher bezeichneten Standort in der Präfektur Fukui auf der japanischen Hauptinsel Honshu errichtet werden. Mit der Inbetriebnahme wird Ende dieses Jahres gerechnet. MCC will bei diesem Projekt auf die umfassenden Erfahrungen bei der Entwicklung und Herstellung anderer carbonfaserverstärkter Kunststoffe (CFK/CFRP) zurückgreifen und technologische Synergien innerhalb des Konzerns nutzen. Erprobt werden soll in der Anlage eine eigene, neu entwickelte Technologie zur Herstellung von hochwertigen CFRTP mit einer geringen Hohlraumbildung. Die CFRTP-Materialien will MCC künftig unter ihrem Verbundwerkstoff-Brand Kyron vermarkten. Dabei hat der Konzern vor allem den japanischen Markt im Visier, auf dem der Bedarf CFRTP-Materialien bislang weitgehend von Importen gedeckt wird. Zur Höhe der mit dem Projekt verbundenen Investitionen liegen keine Angaben vor. Die in Tokio ansässige Mitsubishi Chemical Holding berichtet für das Geschäftsjahr 2019/20 einen operativen Gewinn von 144 Mrd. JPY (1,14 Mrd. Euro) und einen Nettogewinn von 87 Mrd. JPY (690 Mio. Euro) aus Umsätzen in Höhe von 3.581 Mrd. JPY (28,34 Mrd. Euro). Weitere Informationen: www.m-chemical.co.jp |
Mitsubishi Chemical Corporation, Tokio, Japan
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