| 31.01.2012, 14:45 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Das Institut für Kunststofftechnologie und -recycling e.V. (IKTR) hat im Rahmen einer Projektförderung die Entwicklung neuartiger Polymerschäume auf Basis feinteiliger emissionsarmer PO-Plastisole realisiert. PO-Plastisole bestehen aus feinteiligen Partikeln aus thermoplastischen Polymeren bzw. Kautschuken, die in flüssigen, organischen Verbindungen homogen dispergiert und durch Erwärmen ausgehärtet werden können, wobei ein den PVC-Plastisolen vergleichbares Leistungsspektrum erzielt werden kann. PO-Plastisole sind somit eine sinnvolle Alternative zu PVC-Plastisolen, die aufgrund ihres Weichmacher-, Halogen- und Schwermetallgehaltes als ökologisch bedenklich einzustufen sind. Die Herstellung der feinteiligen Kautschukpartikel (Ø 10 μm) aus handelsüblichen Granulaten erfolgt über einen Sol-Gel-Mechanismus. Die erhaltenen feinteiligen Polymerpartikel werden anschließend unter Verwendung von reaktiven Dispersionsmitteln zu fließfähigen PO-Plastisolen weiterverarbeitet. Die Einstellung der PO-Plastisoleigenschaften ist demnach definiert möglich und erfolgt entsprechend dem jeweiligen Anforderungsprofil. Die Verschäumung wird mittels expandierender Mikrokugeln oder chemischer Treibmittel realisiert, wobei den Angaben zufolge im Vergleich zu den PVC-Plastisolen deutlich erhöhte Reißfestigkeiten bei vergleichbarer Reißdehnung nachgewiesen werden konnten. Anwendung finden die so realisierbaren offen- bzw. geschlossenporigen Schäume zum Beispiel als • Einsatz auf Tapetenbahnen • Fußbodenbelag • Siebdruckmaterial • Flüssigspritzgussmaterial mit TPE-Eigenschaften • Kunstleder • orthopädische Schuheinlagen • Isolierungen Die Applikation der PO-Plastisole erfolgt über Streichrakeln, Walzrakeln, Spritzen, Tauchen, Gießen und Rotationsformen. Weitere Informationen: www.iktr-online.de |
Institut für Kunststofftechnologie und -recycling e.V., Weißandt-Gölzau
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