| 25.03.2004 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Leichtbau, nachwachsende Rohstoffe, Brennstoffzellen und Recycling sind eine Auswahl wichtiger Aspekte bei der Entwicklung neuartiger Fahrzeugkonzepte für die nachhaltige Mobilität. Die deutsche Automobilindustrie gehört dabei international zu den Spitzenreitern, ebenso wie die beteiligte angewandte Forschung. Zur Förderung der engeren Zusammenarbeit zwischen Industrie, Forschung und Ausbildung gründete das Fraunhofer-Institut für Chemische Technologie (www.ict.fhg.de) zusammen mit der FH Braunschweig/Wolfenbüttel jetzt eine Projektgruppe "Nachhaltige Mobilität" (www.nachhaltige-mobilitaet.de) in Wolfsburg. Die angewandte Forschung im Themenfeld "Nachhaltige Mobilität" zielt zunächst auf Werkstoffe und Verfahrenstechnik in der Automobilproduktion. In Zusammenarbeit mit Fahrzeugherstellern, Automobilzulieferern und Werkstoffherstellern sollen neue Konzepte, Produkte und Verfahren für eine nachhaltige Mobilität entwickelt werden. Der Schwerpunkt der Projektgruppe liegt dabei auf der Entwicklung systemintegrierter Werkstoffe, zum Beispiel Leichtbau durch Verbundwerkstoffe und deren Verarbeitung unter Berücksichtigung der gesamten Wertschöpfungskette vom Rohstoff bis zum Produkt sowie dessen Verwertung. Die Nutzung nachwachsender Rohstoffe wie auch die Verwertung von Altautos durch Recycling stellen die Industrie vor besondere Herausforderungen, bei denen sie zukünftig auf die technische Unterstützung durch die Wolfsburger Fraunhofer-Projektgruppe zurückgreifen kann. Von diesen Forschungsarbeiten ausgehend sollen weitere Felder im Bereich der nachhaltigen Mobilität wie beispielsweise Fahrzeugsicherheitskonzepte und Antriebstechnologien erschlossen werden. Innovative Technologien zur nachhaltigen Mobilität werden dem niedersächsischen Wirtschaftsraum und insbesondere dem Standort Wolfsburg im Bereich der Werkstoff- und Recycling-Technik neue Impulse geben und darüber hinaus einen Wettbewerbsvorsprung für die regionale Fahrzeug-Zuliefererindustrie ermöglichen. Die hier durchgeführte angewandte Forschung dient auch der Schaffung von zusätzlichen beziehungsweise der Sicherung von vorhandenen Arbeitsplätzen und soll auch die Gründung von neuen Unternehmen unterstützen. Damit wird auch ein wichtiger Beitrag zur Weiterentwicklung des Wirtschaftsraumes Wolfsburg und des Landes Niedersachsen geleistet. |
Fraunhofer-Institut für Chemische Technologie, Pfinztal
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