| 03.08.2020, 14:20 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der Industriekoffer-Hersteller W.AG hat sein Angebot um zwei neue Produktlinien erweitert. Unter der neuen Marke "Pureline" bietet W.AG seine Kofferkollektionen als sortenreine Polypropylen-Lösung an, die zu 100 Prozent recyclingfähig sein sollen. Die Koffer und Boxen der neuen Materiallinie "Organicline" bestehen nach Anbieterangaben zu bis zu 93 Prozent aus nachwachsenden Rohstoffen. Für deren Herstellung nutzt das Unternehmen das Spezialcompound "Arboblend" des Biopolymer-Produzenten Tecnaro. "Der Clou daran ist der ressourcenschonende Werkstoffmix aus Glukose, natürlichen Wachsen, Mineralien und Naturfasern, der sich mit etablierten Verfahren der Kunststofftechnik verarbeiten lässt", erläutert Tecnaro-Geschäftsführer Jürgen Pfitzer. "Das Compound verleiht den Koffern und Boxen unserer neuen "Organicline" eine mit Polypropylen vergleichbare Robustheit“, bestätigt Björn Ullrich, der Forschungs- und Entwicklungsleiter von W.AG. Da das Material außerdem in einem geschlossenen CO2-Kreislauf sowie unter weitgehender Erdöl-Abstinenz hergestellt werde, sollen die daraus gefertigten Koffer mit einer exzellenten Ökobilanz punkten. Hinsichtlich der Gestaltung der Oberflächen seien keinerlei Kompromisse notwendig, denn die Koffer und Boxen der "Organicline" sollen sich problemlos mit allen von W.AG angebotenen Print- und Dekoverfahren individualisieren lassen. Konventionelle Sieb- und Tampondrucke lassen sich demnach ebenso applizieren wie die fotorealistischen Farbprints des In-Mould-Labeling (IML) sowie auch die bei kleineren Serien wirtschaftlichen Digitaldrucke. Im Rahmen der Anwendung des IML sei W.AG sogar in der Lage, die "Organicline"-Koffer mit dem für das menschliche Auge nicht wahrnehmbaren Digital-Barcode Digimarc auszustatten. "Es war uns ein zentrales Anliegen, für unsere nachhaltigen Kofferlösungen ein umweltfreundliches Material zu finden, das unseren Kunden auch beim Bedrucken und Individualisieren keine Grenzen setzt", betont W.AG-Geschäftsführer Bertram Göb. Als weiterer entscheidender Vorteil von "Arboblend" habe sich gezeigt, dass das Material geschäumt werden könne und sich die daraus hergestellten Schaumstoff-Halbzeuge anschließend im Wasserstrahl-, Lasercutting- und Fräsverfahren zu individuellen Einlagen verarbeiten lassen. Infolgedessen könne W.AG alle produkt- und kundenspezifisch gestalteten Inlays ebenfalls aus dem Bio-Compound anfertigen. Der Anteil der nachwachsenden Rohstoffe soll bei den Einlagen der Koffer bei bis zu 95 Prozent liegen. Weitere Informationen: www.tecnaro.de, www.wag.de |
W.AG Funktion + Design GmbH, Geisa in der Rhön
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