| 21.11.2025, 10:04 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Der Anteil deutscher Unternehmen, die ihre wirtschaftliche Existenz akut bedroht sehen, ist auf 8,1 Prozent gestiegen. Im Oktober 2024 waren es noch 7,3 Prozent. Das geht aus einer Umfrage des ifo Instituts hervor. „Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen dürfte damit auch in den kommenden Monaten auf einem hohen Niveau bleiben“, sagt Klaus Wohlrabe, Leiter der ifo Umfragen. „Wegen fehlender neuer Aufträge, schwacher Nachfrage und zunehmendem internationalen Wettbewerb stehen zahlreiche Unternehmen unter Druck.“ Als größte Gefahr für ihre Existenz sehen die Unternehmen branchenübergreifend den Auftragsmangel, der zu erheblichen Liquiditätsengpässen führt. Auch gestiegene Betriebs- und Personalkosten belasten die Unternehmen, während die fehlende Nachfrage ihre Umsätze schmälert. Hinzu kommen hohe bürokratische Anforderungen, die den Druck weiter erhöhen. Insbesondere im Einzelhandel steigen die Existenzsorgen. 15 Prozent berichten von tiefgreifenden wirtschaftlichen Problemen. Im letzten Jahr waren es noch 13,8 Prozent. Auch bei den Dienstleistern stieg die Insolvenzgefahr. Hier sehen sich 7,6 Prozent der Unternehmen in ihrer wirtschaftlichen Existenz bedroht (Oktober 2024: 5,8 Prozent). In der Industrie ist der Anteil leicht von 8,6 auf 8,1 Prozent gesunken. Auch im Bauhauptgewerbe gab es etwas Entspannung. Nach 7,9 Prozent im Vorjahr sehen nun 6,3 Prozent der Unternehmen massive wirtschaftliche Probleme. Weitere Informationen: www.ifo.de |
ifo Institut für Wirtschaftsforschung e.V., München
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