| 06.10.2015, 11:56 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die Covestro AG hat ihr Debüt am Aktienmarkt gegeben. Die Anteilscheine der vorherigen Bayer MaterialScience werden seit heute an der Frankfurter Wertpapierbörse gehandelt. Der Börsengang bedeutet für Covestro einen weiteren wichtigen Schritt in eine neue Ära als eigenständiges Unternehmen. Den Emissionserlös von brutto 1,5 Milliarden Euro will Covestro zur Rückzahlung von Schulden beim Bayer-Konzern verwenden, um das angestrebte Investment-Grade-Rating erreichen zu können. Covestro ist nun im regulierten Marktsegment (Prime Standard) notiert und besitzt eine internationale Investorenbasis aus größtenteils institutionellen Anlegern. Vorangegangen war - in einem zunehmend eingetrübten und volatilen Kapitalmarktumfeld - ein zweiwöchiges Bookbuilding-Verfahren. „Wir sind stolz, jetzt ein börsennotiertes Unternehmen zu sein“, erklärte der Covestro-Vorstandsvorsitzende Patrick Thomas. „Damit können wir uns noch besser aufstellen und unsere Stärken im globalen Wettbewerb weiter ausbauen. Unseren Geschäftserfolg möchten wir mit unseren Aktionären teilen und ihnen von Beginn an Dividenden zahlen.“ Glockenläuten und Kunststoff-Bulle Das Erscheinen des ersten Kurses begrüßten Thomas und Finanzvorstand Frank H. Lutz im Handelssaal der Börse mit dem traditionellen Glockenläuten. Entsprechend dem farbenfrohen neuen Firmenauftritt war das Parkett mit Tausenden von bunten Bechern und der Skulptur eines Bullen als Sinnbild steigender Kurse geschmückt - alle eigens hergestellt aus dem Hochleistungskunststoff Polycarbonat, einem der Hauptprodukte von Covestro. Seit September 2015 ist Covestro rechtlich und wirtschaftlich eigenständig. Der bisher alleinige Eigentümer Bayer hält seit dem Börsengang rund 69 Prozent der Anteile, der Rest befindet sich in Streubesitz. Weitere Informationen: www.covestro.com |
Covestro AG, Leverkusen
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