| 24.05.2019, 08:52 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die Stimmung unter den Unternehmenslenkern lässt weiter nach. Der ifo Geschäftsklimaindex ist im Mai von 99,2 auf 97,9 Punkte gesunken. Dies war auf eine deutlich schlechtere Einschätzung der aktuellen Lage zurückzuführen. Der Ausblick auf die kommenden Monate blieb hingegen unverändert. Der deutschen Konjunktur fehlt es weiterhin an Schwung. Im Verarbeitenden Gewerbe ist der Geschäftsklimaindikator minimal gesunken. Die Unternehmen waren erneut weniger zufrieden mit ihrer aktuellen Lage. Ihre Erwartungen hellten sich jedoch erstmals seit September 2018 wieder auf. Ein Lichtblick in diesem Monat ist die Chemische Industrie. Nach zuletzt pessimistischen Aussichten ist dort der Optimismus zurückgekehrt. Im Dienstleistungssektor hat das Geschäftsklima einen deutlichen Dämpfer erlitten. Der Indikator zur aktuellen Lage sank zuletzt im April 2013 so deutlich wie in diesem Monat. Auch der Optimismus mit Blick auf die kommenden Monate nahm ab. Im Handel hat sich das Geschäftsklima verschlechtert. Der Rückgang war auf die Entwicklung im Großhandel zurückzuführen. Im Einzelhandel hingegen waren die Unternehmen mit ihrer aktuellen Lage deutlich zufriedener. Auch den Ausblick auf die kommenden Monate korrigierten sie nach oben. Im Bauhauptgewerbe ist der Geschäftsklimaindex das dritte Mal in Folge gestiegen. Die bereits sehr guten Einschätzungen zur aktuellen Geschäftslage verbesserten sich weiter. Zudem kehrte ein leichter Optimismus bei den Erwartungen zurück. Der Bauboom hält weiter an. Weitere Informationen: www.ifo.de |
ifo Institut für Wirtschaftsforschung e.V., München
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