| 30.08.2024, 15:30 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Polyamid 6.6 ist mit jährlich rund vier Millionen Tonnen eine der am häufigsten verwendeten Fasern in der Bekleidungs- und Modeindustrie. Es gilt jedoch als schwierig zu recyceln, vor allem wenn es mit anderen Fasern wie "Elasthan" gemischt wird. Gemeinsam wollen Nilit, Anbieter von Polyamid 6.6-Garnen für die Bekleidungsindustrie, und Samsara Eco, Entwickler des enzymatischen Recyclingverfahrens "EosEco", dieses Problem angehen. Die beiden Unternehmen haben Pläne für den Bau einer Produktionsstätte für Polyamid 6.6-Textil-zu-Textil-Recyclingpolymere in Südostasien angekündigt. Die geplante Anlage soll Ende 2026 in Betrieb gehen und in in der Lage sein, Textilabfälle zu hochwertigen Polyamid 6.6-Polymeren zu recyceln, die nahtlos in bestehenden Lieferketten zur Herstellung neuer Textilien eingesetzt werden können, und zwar unbegrenzt. "Die Partnerschaft von Nilit mit Samsara Eco ist ein entscheidender Schritt in unserer mehrgleisigen Strategie, den Bekleidungsmarkt mit hochwertigen Polyamid 6.6-Produkten zu versorgen, die weniger umweltschädlich sind", erklärte Ilan Melamed, General Manager von Nilit. "Die Einführung von Textil-zu-Textil-Recyclinglösungen wird die globalen Kohlenstoffemissionen erheblich verringern und die 92 Millionen Tonnen Textilabfälle, die jährlich auf Deponien landen, reduzieren." "EosEco" ist den Angaben zufolge die weltweit erste Technologie, die Polyamid 6.6 unendlich oft recyceln kann. Die dabei verwendeten Enzyme zerlegen Kunststoffabfälle, einschließlich Textilien aus Polyamid 6.6, in Rohstoffe, die dann in bestehende Produktionsprozesse integriert werden, um einen wirklich geschlossenen Kreislauf zu schaffen. "EosEco" soll demnach eine Vielzahl von Rohstoffen recyceln können, darunter auch farbige und gemischte Textilien wie Polyamid 6.6 mit "Elasthan". Weitere Informationen: www.nilit.com, www.samsaraeco.com |
Nilit Ltd., Migdal HaEmek, Israel + Sasamara Eco, Canberra, Australien
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