| 04.09.2026, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der japanische Chemiekonzern Zeon hat eine Pilotanlage für die CO2-neutrale Produktion von Butadien fertiggestellt. Laut Pressemitteilung des Konzerns befindet sich die Anlage am Standort Tokuyama in Shunan im Südwesten der japanischen Hauptinsel Honshū. Mit der Errichtung wurde im Sommer 2025 begonnen, die vollständige Inbetriebnahme ist nun bis Januar kommenden Jahres vorgesehen. In der Anlage soll ein von Zeon entwickeltes Verfahren zur Produktion von Butadien aus pflanzenbasiertem Ethanol und anderen nachhaltigen Rohstoffen erprobt werden. Der Bau der Pilotanlage ist Teil eines gemeinsamen Projekts von Zeon mit dem japanischen Reifenhersteller Yokohama Rubber für den Aufbau einer nachhaltigen Reifenproduktion. Das in der neuen Anlage gewonnene Butadien nutzt Zeon dabei für die Herstellung neuer Polybutadien-Materialien, die Yokohama Rubber wiederum für die Entwicklung entsprechender Reifentypen verwenden wird. Die kommerzielle Nutzung der neuen Verfahren wird derzeit für 2034 angestrebt. Zur Höhe der mit den Projekten verbundenen Investitionen liegen keine Angaben vor. Finanziell unterstützt wird die Kooperation von Zeon und Yokohama Rubber von der staatlichen japanischen Förderagentur "Nedo". Die in Tokio ansässige Zeon zählt zu den weltweit führenden Anbietern von Synthesekautschuken und Spezialpolymeren. Der Konzern verfügt über zahlreiche Standorte und Tochterunternehmen in Japan und ist darüber hinaus auch in China, Taiwan, Südkorea, Thailand, Singapur, Vietnam, Indien, Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, Großbritannien, den USA, Mexiko und Brasilien präsent. Im Geschäftsjahr 2025/2026 setzte Zeon insgesamt 412 Mrd. JPY (2,231 Mrd. Euro) um und erzielte dabei einen operativen Gewinn von 36,4 Mrd. JPY (197 Mio. Euro) und einen Nettogewinn in Höhe von 36,2 Mrd. JPY (196 Mio. Euro). Weitere Informationen: www.zeon.co.jp, www.y-yokohama.com, www.nedo.go.jp |
Zeon Corporation, Japan + Zeon Europe GmbH, Düsseldorf
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