| 25.05.2020, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der US-amerikanische Chemiekonzern Dow wird künftig gemeinsam mit dem schwedischen Kunststoffverarbeiter Doxa Plast recycelbare Hochleistungs-Stretchfolien der Marke Reborn vermarkten. Darüber informierte Dow zu Monatsbeginn in einer Pressemitteilung. Unter dem Brand Reborn produziert Doxa Plast mit dem eigenen Verfahren Doxess diverse recycelbare, dünne Hochleistungs-Stretchfolien. Verarbeitet wird dabei lineares Polyethylen niedriger Dichte (LLDPE) der Marke Elite 5230GC R, das Dow auf der Basis von aus Tallöl gewonnenem Bio-Naphtha produziert. Tallöl ist ein Nebenprodukt der Zellstoffindustrie. Das daraus gewonnene LLDPE ist laut Dow nach dem deutschen ISCC-Standard (International Sustainability and Carbon Certification) zertifiziert. Carolina Gregorio, Managerin bei Dow Packaging & Specialty Plastics EMEA, erklärte: "Diese Kooperation ist das jüngste Beispiel für die von Dow angestrebte Zusammenarbeit mit Branchenpartnern, um durch die Integration von recycelten und erneuerbaren Rohstoffen in die Produktionsprozesse eine Kreislaufwirtschaft für Kunststoffe zu etablieren." Doxa Plast hat ihren Sitz in Värnamo bei Jönköping in Südschweden und produziert ultradünne Stretchfolien. Das Unternehmen wurde 1993 von Stig Claesson gegründet. Dow ist nach eigenen Angaben eines der weltweit führenden Unternehmen im Bereich Materials Science und produziert ein breites Sortiment an Kunststoffen, industriellen Zwischenprodukten, Beschichtungen und Silikonen. Der in Midland im US-Bundesstaat Michigan ansässige Konzern vereint 109 Produktionsstandorte in 31 Ländern mit insgesamt rund 36.500 Beschäftigten und erzielte 2019 einen Umsatz von etwa 43 Mrd. USD. Der heutige Dow-Konzern wurde 2019 aus der DowDuPont Inc. ausgegründet, die zwei Jahre zuvor durch die Fusion der früheren Branchenkonzerne Dow Chemical und DuPont entstanden war. Weitere Informationen: www.doxaplastics.com, www.dow.com |
Dow, Midland, Michigan, USA
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