| 09.03.2010 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
|
Mit der Software Digimat kann der Anwender den Einfluss der Mikrostruktur von Werkstoffen auf die Stabilität seines Endprodukts untersuchen. Die Software ist als eigenständiges virtuelles Materiallabor, als Materialschnittstelle in strukturmechanischen Berechnungen mit Ansys und LS-Dyna oder als vollständiges Interface zwischen Spritzgießsimulation und Strukturmechanik inklusive einer Lösung für das Mapping zwischen verschiedenartigen Netzen einsetzbar. Zusätzlich bietet sie laut Anbieter Cadfem eine komfortable und einfach anwendbare Lösung für das Erstellen, Verwalten und das Bereitstellen mikrostruktureller Materialmodelle.Die Software basiert auf der Top-Down-Philosophie der Multiskalen Simulation. Auf der Kontinuumsmechanik basierende Verfahren werden zur Beschreibung der Material-Mikrostruktur eingesetzt. Das ist zum einen die mathematische Homogenisierung (Digimat-MF), zum Anderen wird die Methodik der FEM direkt auf die Mikrostruktur von Werkstoffen übertragen (Digimat-FE). Anwender dieser Methoden sind vor allem Materialdesigner und Anwendungstechniker. Erstere sind Experten für Werkstoffe und zielen auf ein tiefes Verständnis von mikrostrukturierten Materialien. Sie benutzen das System auf Forschungsniveau als virtuelles Materiallabor. Aber auch für Standardverfahren im Ingenieursalltag ist die Mikrostrukturierung von Werkstoffen wichtig - wenn sie durch die Prozessierung des Bauteils verändert wird. Bei spritzgegossenen, glasfaserverstärkten Kunststoffen bietet die Software eine spezielle Materialbeschreibung: Die Materialgesetze sind nichtlinear, von Dehnraten oder Temperatur abhängig und können, mit Versagensindikatoren versehen, in Ansys oder LS-Dyna direkt eingesetzt werden. Noch wichtiger aber ist, dass automatisch die Ergebnisse aus Spritzgießsimulationen als Grundlage für die strukturelle FEM in einer komplett gekoppelten Simulationslösung verwendbar sind. Damit wird die Prozessierung selbst in der FEM abgebildet. Durch die Möglichkeit zur Verwaltung der Materialien im Modul Digimat-MX kann der Anwender selber entscheiden, wie tief er in die Details der Multiskalensimulation vordringen will. Er kann zum Materialexperten werden oder auch einfach auf fertige Modelle zugreifen, die hier für ihn abgelegt wurden. Weitere Informationen: www.cadfem.de VDI-Tagung „Kunststoffe im Automobilbau“, 17.-18. März 2010, Mannheim, Stand im Simulationscafe |
Cadfem GmbH, Leinfelden-Echterdingen
» insgesamt 7 News über "Cadfem" im News-Archiv gefunden
» Eintrag im Anbieterverzeichnis "Dienstleistungen"
Ihre News im plasticker? Bitte senden Sie Ihre Pressemitteilungen an redaktion@plasticker.de!
| » zurück zum Seitenanfang |
Top-Meldungen der letzten Tage
Syntech Plastics: Übernahme des Geschäftsbetriebs der VBI Plastics
Spectrix + voestalpine: Additive Formeinsätze verkürzen Zykluszeit um 28 Prozent
Borouge: Kapazitätsausbau für mechanisch recycelte Polyolefine
Arburg: Partnerprojekt integriert individuelle Data-Matrix-Codes direkt in den Spritzgießprozess
Amis: Zerkleinerungssysteme für Spritzguss- und Blasformabfälle
Meist gelesen, 10 Tage
Westlake: Aus für PVC-Werk von Vinnolit in Köln
Syntech Plastics: Übernahme des Geschäftsbetriebs der VBI Plastics
Arburg: Partnerprojekt integriert individuelle Data-Matrix-Codes direkt in den Spritzgießprozess
Spectrix + voestalpine: Additive Formeinsätze verkürzen Zykluszeit um 28 Prozent
Leuna-Polyamid: Insolvenzverfahren eröffnet - Geordnete Stilllegung der Anlagen eingeleitet
Borouge: Kapazitätsausbau für mechanisch recycelte Polyolefine
Meist gelesen, 30 Tage
Engel: Neuer Fertigungsstandort in Serbien erweitert europäisches Produktionsnetzwerk
Ernst Jäger Kunststoffverpackung: Insolvenzverfahren nach Sanierung in Eigenverwaltung aufgehoben
Westlake: Aus für PVC-Werk von Vinnolit in Köln
Haitian: Spritzgießtechnik, Automation und europäische Fertigung im Fokus
Alpla: Zwei neue Werke in İzmir und Adana erweitern Produktionskapazitäten in der Türkei
Mocom: Dirk Sadowski übernimmt CEO-Position
Schütz: Neues IBC-Werk am BASF-Standort Ludwigshafen soll 2027 in Betrieb gehen
Meist gelesen, 90 Tage
Karl Hess GmbH & Co. KG: Vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet
VBI Plastic: Vorläufiges Insolvenzverfahren angeordnet
Arburg: Übernahme der Stork Plastics Machinery B.V.
Hess plastics: Neuaufstellung im Insolvenzverfahren - Strukturierter Investorenprozess eingeleitet
Erema: Gruppe bleibt trotz deutlichem Umsatzrückgang profitabel
Neue und gebrauchte Maschinen & Anlagen finden Sie in der großen Maschinenbörse.
Kostenfreie Nutzung aller Börsen! Registrieren Sie sich jetzt!
| Physikalischer Schaumspritzguss - Grundlagen für den industriellen Leichtbau
|