| 29.03.2010 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die Kreyenborg GmbH, Hersteller von Komponenten und Systemen für die Kunststoff- und Recyclingindustrie, hat nach eigenen Angaben mehr als 200 Firltrationssysteme europaweit in PET-Recycling-Anwendungen im Einsatz. Allein in Großbritannien, einem für das PET-Recycling sehr dynamischen Markt, verzeichne das Unternehmen vor allem in den letzten drei bis vier Jahren sowohl eine enorme Nachfrage als auch adäquate Steigerungsraten in Maschinenlieferungen. Das liege vor allem daran, dass durch die Inbetriebnahme von PET-Waschlinien bei Closed Loop London, Intercontinental Recycling und AWS Ecoplastics verstärkt gewaschene Flakes aus PET-Flaschen auf den Markt kommen. Die anhaltende starke Nachfrage nach daraus hergestellten Verpackungsmaterialien habe die Investitionsbereitschaft in Aufbereitungsanlagen, bei denen ein Filtersystem ein wesentlicher Bestandteil ist, nachhaltig angekurbelt. Dieser Trend sei weiterhin ungebrochen. Kreyenborg bietet sowohl für die direkte Aufbereitung von r-PET-Granulaten als auch für das Direktextrusionsverfahren, bei dem Verpackungsbänder oder Tiefziehfolien hergestellt werden sollen, eine maßgeschneiderte Filtrationslösung. Marktführend für PET-Anwendungen In Verarbeitungslinien zur Herstellung von Folien und Verpackungsbändern aus PET-bottle-flakes würden Aufbereiter in 70% aller Fälle auf einen Kreyenborg-Filter zurückgreifen, so der Filtrations-Spezialist, der sich hier als marktführend sieht. "Bei der Herstellung von Folien und Verpackungsbändern hat sich unser Rückspül-Siebwechsler als Standard durchgesetzt", betont Geschäftsführer Jan-Udo Kreyenborg. Der V-Typ, ein neu entwickeltes, bereits vielfach praxiserprobtes und von Kreyenborg patentiertes Rückspülsystem mit der am Markt einmaligen Power-Backflush-Technologie sorge für eine kraftvolle und effektive Rückspülung. Siebwechsel und Rückspülungen finden demnach bei diesem voll automatisierten System ohne Produktionsunterbrechung statt. Somit arbeite dieser Typ nicht nur unabhängig vom Systemdruck, sondern auch prozesskonstant und voll kontinuierlich. Bis zu 6.000 Tonnen PET sollen täglich weltweit mit einer Unterwassergranulierung in Kombination mit dem CrystallCut® -Verfahren der BKG Bruckmann & Kreyenborg Granuliertechnik GmbH produziert werden, hat Kreyenborg errechnet. CrystallCut® sei ein innovatives, von BKG entwickeltes Verfahren, welches die latente Wärme im Inneren des Granulates zur Direktkristallisation nutze, ohne zusätzliche Energie von außen zuführen zu müssen. Dabei werde das Granulat mit Hilfe einer sogenannten Kristallisationsrinne nach dem Zentrifugaltrockner unter hoher Temperatur ständig in Bewegung gehalten, um ein Verkleben der Granulate zu verhindern. Man erreiche hierbei einen Kristallisationsgrad von bis zu 40%, der durch verschiedene Steuerungsparameter beeinflussbar sei. Die in diesem Verfahren von innen nach außen stattfindende Kristallisation führe weiterhin zu einer verbesserten, homogeneren Struktur des Granulates. Weitere Informationen: www.kreyenborg.de |
Kreyenborg GmbH, Münster
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