| 02.11.2010 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Trotz der Investitionszurückhaltung in den USA hat die Packaging-Division der battenfeld-cincinnati, Bad Oeynhau-sen/Wien, gerade den vierten schnelllaufenden Extruder in Nordamerika erfolgreich in Betrieb genommen. Darüber hinaus sind nach Angaben des Unternehmens weitere im Auftrag. "Es spricht absolut für unsere Schnellläufertechnologie, dass wir in den für deutsche Maschinenbauer bekanntermaßen schwierigen nordameri-kanischen Markt in einem Jahr gleich mehrere Maschinen verkaufen konnten", freut sich der Division-Leiter Dr. Henning Stieglitz. battenfeld-cincinnati gehört zu den Pionieren der Schnellläufertechnolgie. Bereits vor rund sechs Jahren brachte der Maschinenbauer den ersten 34 D langen 75 mm-Einschneckenextruder auf den Markt, der sich nach weiteren Angaben des Herstellers durch eine enorm hohe Ausstoßleistung bei kleiner Baugröße auszeichnet. Mittlerweile steht eine komplette Baureihe mit vier verschieden dimensionierten Antriebseinheiten und passenden Nachfolgeeinheiten zur Verfügung, die bei der Verarbeitung von PP Leistungen von bis zu 1.500 kg/h und bei PS bis 2000 kg/h erreichen sollen. battenfeld-cincinnati hat den weiteren Angaben zufolge mehr als 100 schnelllaufende Extruder weltweit im Markt. Diese finden vornehmlich Einsatz im wachsenden Marktsegment der flexiblen und halbstarren Verpackungen, wo die Extruder mit den passenden Glättwerken zur Verarbeitung von PP und PS, aber auch von ABS und PLA eingesetzt werden. Zur Verfügung stehen sowohl Out-of-line als auch Inline-Versionen. Die Inline-Glättwerke von battenfeld-cincinnati seien an die gängigen Tiefziehautomaten angepasst, sie sollen mit ihrer One-Force-Line-Technologie auch für minimale Folientoleranzen und damit eine hohe Endproduktqualität sorgen. Schnelllaufende Extruder erreichen die hohen Ausstoßleistungen durch ihre hohe Drehzahl. Trotz der hohen Schneckengeschwindigkeit von bis zu 1.500 U/min soll es jedoch zu keiner Materialschädigung kommen - im Gegenteil, wichtige Schmelzeeigenschaften, wie Viskosität und Monomergehalt würden sogar verbessert. Farbwechsel lassen sich besonders schnell durchführen und ein stationärer Betriebspunkt sei anschließend wieder rasch erreicht. Der grundsätzliche Vorteil der schnelllaufenden Extruder liege in ihrer kleinen Baugröße bezogen auf die Ausstoßleistung. Dies soll nicht nur ein einfaches Handling und eine kleine Aufstellfläche mit sich bringen, es würden auch deutlich weniger Ressourcen sowohl bei der Extruderfertigung als auch im Betrieb, verbraucht. Die jetzt ausgelieferten Maschinen sollen speziell für den nordamerikanischen Markt ausgerüstet sein. Dies betreffe insbesondere die geforderten Sicherheitsstandards sowie die elektrische Ausführung gemäß den Richtlinien (UL / CSA). Zur Sicherstellung der Serviceleistung sei eine entsprechende Struktur am amerikanischen Standort der battenfeld-cincinnati Gruppe (BCU, bekannt unter dem Namen AMC) im Aufbau, heißt es abschließend. Weitere Informationen: www.battenfeld-cincinnati.com |
battenfeld-cincinnati Germany GmbH, Bad Oeynhausen
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