| 08.11.2010 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Nachdem die Ter Hell Plastic GmbH im Juni 2010 die Produktion ihrer Compound-Spezialitäten TEREZ® für den chinesischen Markt im eigenen Werk in Changshu, China, aufgenommen hatte (Siehe auch plasticker-News vom 30.6.2010), erfuhr das Unternehmen nach eigenen Angaben eine unerwartet starke und stabile Nachfrage sowohl von europäischen aber auch vor allem von chinesischen Kunden. Vor diesem Hintergrund soll der Ausbau der Compoundierkapazität vorgezogen werden. Bereits zum Jahreswechsel 2010/2011 plant Ter Hell Plastic eine Erhöhung auf 4.000 jato. Die Eröffnung der Compoundierlinien im chinesischen Changshu erfolgte im Juni 2010 mit einer Startkapazität von rund 3.000 jato. Die am Standort installierte Anlagentechnik namhafter deutscher Hersteller sowie die aus Deutschland transferierten Geschäftsprozesse ermöglichten es dem jungen chinesischen Team, die Compoundrezepturen aus Herne in gewohnt hoher Qualität zu produzieren, so das Distributions- und Compoundierunternehmen weiter. Durch die vollständige Implementierung und Vernetzung sämtlicher Prozesse sei es in kurzer Zeit gelungen, eine Vielzahl von Produkten bei Verarbeitern zu platzieren. Anfragen chinesischer Kunden müssten extrem schnell bearbeitet werden, damit die Belieferung dieser Verarbeiter überhaupt gelingen könne. "Dieser Zugang ließ sich insbesondere mit Hilfe des Ter Hell Plastic Partners NCM sehr schnell realisieren", erläutert Dr. Wolf J. Köhler, der für den Compoundeur aus Herne das chinesische Joint Venture vertritt. NCM verfüge als ein führender Distributeur für technische Thermoplaste in China über ein flächendeckendes Netz von Vertriebsbüros und beliefere heute bereits über 10.000 Verarbeiter mit seinen Produkten. Dennoch sei der Vertrieb der meist erklärungsbedürftigen Spezialitäten von Ter Engineering Plastic kein Selbstläufer. "Die Kunden wollen auch in China von den Vorteilen der Compounds überzeugt werden", so Dr. Köhler. Während die chinesischen Verarbeiter bereits die Mehrzahl der Kunden ausmachen, sieht sich die chinesische Tochter von Ter Hell Plastic insbesondere in der Pflicht, europäischen Kunden, die in China produzieren, Compounds in verlässlicher Qualität auch in Kleinmengen zur Verfügung zu stellen. "Denn gerade hier besteht für europäische Kunststoffverarbeiter in China das größte Risiko", führt Dr. Köhler ergänzend aus. Durch die niedrigen chinesischen Lohnkosten stellen die Rohstoffe für die Verarbeiter gewöhnlich den größten Kostenblock dar. Daher werden von heimischen Compoundeuren oft verlockend günstige Rohstoffe angeboten, die sich später für den Verarbeiter als Mogelpackung herausstellen - ohne dass dann Hilfe des Lieferanten zur Verfügung steht. "Genau hier setzt unser Qualitätsversprechen an. Bei uns ist drin, was drauf steht! Und nicht zuletzt erfüllen die von uns gelieferten TEREZ®-Compounds sowohl in China als auch in Europa alle Anforderungen gemäß RoHS, REACH, IMDS usw.," so Dr. Köhler abschließend. Weitere Informationen: www.tergroup.com |
Ter Hell Plastic GmbH, Herne
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