| 16.11.2010, 07:00 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der deutsche Reifenhersteller Continental verhandelt mit der Verwaltung des russischen Gebiets Ivanovo über die Ansiedlung eines Reifenwerks. Das berichten russische Medien unter Verweis auf Angaben von Gebietsgouverneur Mikhail Men. Demnach sucht Continental nach einem Standort für ein Werk mit einer Produktionskapazität von zunächst 4 Mio. Reifen im Jahr und etwa 2.000 Beschäftigten, langfristig sollen die Kapazitäten auf bis zu 8 Mio. Reifen verdoppelt werden. Die erforderlichen Investitionen für die erste Ausbaustufe des Werks werden in den Berichten mit ca. 180 Mio. EUR beziffert. Laut früheren Angaben von Jaron Wiedmaier, Russland-Chef von Continental, soll das Werk in einem Umkreis von 1.000 km um die Hauptstadt Moskau entstehen und neben dem russischen Markt auch die Ukraine und Weißrussland beliefern. Geplant ist dabei eine Zusammenarbeit mit den russischen Chemieunternehmen NizhnekamskNefteKhim und Sibur bei der Versorgung mit synthetischem Kautschuk sowie mit OmskUglerod und Yaroslavskij tekhnicheskij uglerod bei der Belieferung mit technischen Gasen. Continental hatte bereits seit Anfang des Jahrzehnts versucht, in Russland eigene Produktionskapazitäten aufzubauen. Dazu wurde 2002 mit dem Moskauer Reifenwerk Moskovskij shinnyj zavod (MShZ) die Gründung eines Joint Ventures vereinbart, das ab 2006 für den deutschen Reifenkonzern produzieren sollte. Nach erheblichen Verzögerungen im Zeitplan und deutlich höheren Investitionskosten zog sich Continental jedoch Ende 2004 aus diesem Projekt zurück. Weitere Informationen: www.continental.com Quelle: nov-ost.info |
Chemie- und Kunststoffbranche, Russland
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