| 24.11.2010, 07:30 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der polnische Hersteller von PVC-Bodenbelägen Lentex hat am Montag einen Vorvertrag zur Übernahme von 100% der Aktien des ungarischen Herstellers von Vinyl- und Holzfußböden Graboplast unterzeichnet. Verkäufer sind laut einer Mitteilung von Lentex an die Warschauer Börse die Firmen Wallis Asset Management, Dakron-Invest, PZP Investment und Landport. Der Vorvertrag sieht vor, dass Lentex 80% der Aktien von Graboplast gegen 6,4 Mio. Aktien einer Kapitalerhöhung eintauschen kann. Dabei wird zugrunde gelegt, dass die bisherigen Graboplast-Aktionäre pro Lentex-Aktie 25 PLN zahlen, sodass sich ein Preis von 160 Mio. PLN (39 Mio. EUR) ergibt. Für die restlichen 20% der Aktien zahlt Lentex einen Preis von 40 Mio. PLN (9,8 Mio. EUR), die Summe soll durch eine Kapitalerhöhung aufgetrieben werden, die in einer Privatplatzierung von ausgewählten Investoren übernommen werden soll. Lentex meldet für die ersten neun Monate 2011 ein stabiles Umsatzniveau von 129 Mio. PLN (32,3 Mio. EUR). Der operative Gewinn konnte dabei um 20% auf 5,9 Mio. PLN (1,5 Mio. EUR) gesteigert werden, der Nettogewinn um 16,4% auf 6,2 Mio. PLN (1,5 Mio. EUR). Für den Abschluss des endgültigen Kaufvertrags haben sich beide Parteien eine Frist bis zum 28. Februar 2011 gesetzt, zuvor wird von beiden Seiten eine Due-Diligence-Prüfung durchgeführt. Lentex steht gegenwärtig auch im Privatisierungsverfahren des polnischen PVC-Verarbeiters Gamrat und hat vor einem Monat ein Angebot für das Unternehmen eingereicht, eine Entscheidung ist jedoch noch nicht gefallen. Weitere Informationen: www.lentex.pl, www.graboplast.com Quelle: nov-ost.info |
Chemie- und Kunststoffbranche, Polen
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