| 06.12.2010, 10:58 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Nach schweren Einbrüchen nimmt Russlands Wirtschaft allmählich wieder Fahrt auf. Der Ausstoß des verarbeitenden Gewerbes stieg im 1. Halbjahr 2010 um über 14 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum; besonders stark waren die Zuwächse u.a. in der Chemie-, Gummi- und Kunststoffindustrie, berichtet die Messe Düsseldorf. Für die Aussteller der INTERPLASTICA 2011, Internationale Fachausstellung Kunststoff & Kautschuk, sind das gute Aussichten, ihre Zuversicht spiegelt sich im bisherigen Anmeldeergebnis wider. Mit Anbietern aus rund 30 Nationen wird die Messe, die vom 25. bis 28. Januar 2011 im Moskauer Messezentrum Krasnaja Presnja stattfindet, einmal mehr einen repräsentativen Überblick über die Angebotsbereiche Maschinen und Ausrüstungen für die Kunststoff- und Kautschukindustrie, Maschinen für Aufbereitung und Recycling, Werkzeuge und Peripheriegeräte, Einrichtungen zum Messen, Steuern, Regeln und Prüfen, Roh- und Hilfsstoffe, Erzeugnisse aus Kunststoff und Kautschuk, Logistik, Lagertechnik sowie Dienstleistungen bieten. Aufgrund der engen thematischen Verbindung findet auch 2011 wieder zeitgleich zur INTERPLASTICA die UPAKOVKA / UPAK ITALIA statt, Internationale Fachausstellung für Verpackungsmaschinen, Packmittelherstellungsmaschinen und Packmittel. Zu beiden Veranstaltungen werden rund 800 Aussteller erwartet. Die Ausstellungsfläche wird sich gegenüber den Vorveranstaltungen leicht vergrößern und rund 15.500 Quadratmeter netto betragen. Organisiert werden INTERPLASTICA und UPAKOVKA/UPAK ITALIA von der Messe Düsseldorf GmbH und ihrer russischen Tochtergesellschaft OOO Messe Düsseldorf Moskau. Zwar sind die meisten russischen Unternehmen bislang noch vorsichtig bei ihren Prognosen für die künftige Geschäftsentwicklung, doch weitere Investitionen zur Modernisierung und Kapazitätserweiterung sind geplant und werden schrittweise realisiert. Manche Segmente innerhalb des Kunststoffsektors befinden sich schon wieder deutlich auf Wachstumskurs, so z.B. der Markt für Kunststofffolien. Hier entstehen neue Produktionsstätten, Importe sollen weiter substituiert werden. Das Potenzial ist riesig, denn der Pro-Kopf-Verbrauch von Kunststofffolien liegt in Russland noch weit unter dem der USA oder Westeuropas. Das wiederum bietet Lieferanten von Maschinen zur Folienproduktion gute Geschäftsaussichten, zumal das Interesse an innovativen Technologien ungebrochen ist. Die größten Ausstellerbeteiligungen zur INTERPLASTICA werden erneut aus Russland, Deutschland und Italien stammen, daneben sind Österreich, Frankreich, Portugal, China und Taiwan stark vertreten. Insbesondere aus Russland und China werden deutlich mehr Unternehmen teilnehmen als zur Vorveranstaltung. Im Januar dieses Jahres kamen zu INTERPLASTICA und UPAKOVKA/UPAK ITALIA 21.000 Fachbesucher aus Russland und den Nachbarstaaten. Trotz der schwierigen wirtschaftlichen Situation zogen die Aussteller eine positive Bilanz des Messeverlaufs, waren durch konkrete Anfragen und Investitionsabsichten optimistisch gestimmt. Weitere Informationen: www.interplastica.de INTERPLASTICA 2011, 25.-28. Januar 2011, Moskau |
Messe Düsseldorf GmbH, Düsseldorf
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