| 13.01.2011, 15:37 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
|
![]() Grundsteinlegung am LANXESS-Standort Jhagadia für das neue Kunststoffwerk (v.l.): Standortleiter Dr. Dattaprasad Talekar, LANXESS-Vorstandsmitglied Dr. Rainier van Roessel, Dr. Jörg Strassburger, LANXESS-Landessprecher Indien, sowie Amlan Das, in Indien Leiter der Geschäftsbereiche Semi-Crystalline Products, Functional Chemicals und Saltigo. „Jhagadia bietet die perfekte Plattform, um unsere Position als Premium-Anbieter für unsere Kunden zusätzlich zu unserem schnell wachsenden Heimatmarkt auch in der Region Asien-Pazifik zu stärken“, sagte LANXESS-Vorstandsmitglied Rainier van Roessel bei der Grundsteinlegung. Indien ist auf dem besten Weg, der drittgrößte Absatzmarkt für Hightech-Kunststoffe nach den Vereinigten Staaten und China zu werden. Dazu trägt insbesondere die Automobilindustrie bei, die Prognosen zufolge um mehr als sechs Prozent jährlich wachsen wird. Global tätige Autohersteller wie auch ihre Zulieferer sind bereits heute in Indien aktiv oder investieren in neue Anlagen auf dem Subkontinent. Es ist vor allem die wachsende Mittelschicht in Indien, die den Trend zu mehr Mobilität antreibt. Die Automobilindustrie ist der größte Kunde des LANXESS Geschäftsbereichs Semi-Crystalline Products, der die Hightech-Kunststoffe der Produktreihen Durethan und Pocan herstellt. Diese hoch innovativen Produkte können eine gewichtseinsparende Alternative zu Metallen darstellen. Darüber hinaus ermöglichen die Durethan- und Pocan-Typen den Autoherstellern und -zulieferern erhebliche Einsparungen durch eine kostengünstigere Produktion und einfachere Montage. „LANXESS-Jahr der Hightech-Kunststoffe“ offiziell gestartet „Die heutige Grundsteinlegung markiert den Auftakt für das ’LANXESS-Jahr der Hightech-Kunststoffe’“, sagte Michael Zobel, Leiter des Geschäftsbereichs Semi-Crystalline Products. „Unsere Hightech-Kunststoffe tragen dazu bei, die Sicherheit von Autos zu erhöhen und gleichzeitig den Kraftstoffverbrauch zu senken. Damit unterstützen sie den weltweiten Trend zu mehr Mobilität.“ Weitere Investitionen in Jhagadia geplant Der Standort Jhagadia hat für die Business Unit Semi-Crystalline Products viele geographische Vorteile. Er liegt zwischen Pune und Neu-Delhi, zwei der größten Zentren der Automobilindustrie, die viele Produktionsanlagen von Kunden des Geschäftsbereichs beheimaten. Die gute Anbindung an Überseehäfen stellt sowohl eine zuverlässige Versorgung der Compoundieranlage mit Vorprodukten als auch eine schnelle Belieferung von Kunden mit den Hightech-Kunststoffen außerhalb Indiens sicher. Der Bundesstaat Gujarat zählt ferner zu den führenden Chemieregionen Indiens, weshalb auf dem regionalen Arbeitsmarkt sehr gut ausgebildete Facharbeiter und Ingenieure zur Verfügung stehen. Rainier van Roessel und Jörg Straßburger, Geschäftsführer und Landessprecher von LANXESS Indien, nahmen vom 12. bis 13. Januar am „Vibrant Gujarat“ Gipfel in Gandhinagar teil. Im Rahmen des Treffens unterzeichnete van Roessel eine Absichtserklärung mit den lokalen Behörden für die Investition in die neue Anlage für Hightech-Kunststoffe. Dabei erwähnte das Vorstandsmitglied auch, dass LANXESS in Zukunft Investitionen weiterer Geschäftsbereiche in Jhagadia in Erwägung zieht. Bis heute hat LANXESS einschließlich der neuen Compoundieranlage rund 60 Millionen Euro in den 13 Hektar großen Standort Jhagadia investiert. Eine neue Anlage zur Herstellung von Ionenaustauscherharzen sowie eine Anlage für Kautschukchemikalien haben im Jahr 2010 bereits die Produktion aufgenommen. LANXESS beschäftigt derzeit rund 230 Mitarbeiter in Jhagadia. Der Standort Jhagadia stärkt die Präsenz des Geschäftsbereichs Semi-Crystalline Products im asiatisch-pazifischen Raum. Derzeit erweitert die Business Unit die Produktionskapazität ihrer Compoundieranlage in Wuxi, China. Bis Mitte 2011 wird die Kapazität dort auf rund 60.000 Jahrestonnen gesteigert. Weitere Informationen: lanxess.com |
LANXESS AG, Leverkusen
» insgesamt 505 News über "LANXESS" im News-Archiv gefunden
Ihre News im plasticker? Bitte senden Sie Ihre Pressemitteilungen an redaktion@plasticker.de!
| » zurück zum Seitenanfang |
Top-Meldungen der letzten Tage
Covestro: Vorstandsvorsitzender Dr. Markus Steilemann kandidiert nicht für weitere Amtszeit
Toyota: Neues Werk für Kreislaufwirtschaft in Polen - Kapazität für 20.000 Altfahrzeuge pro Jahr
Sattler KunststoffWerk: CO₂-Bilanzierung eines Compound-Portfolios
Meist gelesen, 10 Tage
Covestro: Vorstandsvorsitzender Dr. Markus Steilemann kandidiert nicht für weitere Amtszeit
Sattler KunststoffWerk: CO₂-Bilanzierung eines Compound-Portfolios
RP Polymere: Insolvenzverfahren eröffnet
Toyota: Neues Werk für Kreislaufwirtschaft in Polen - Kapazität für 20.000 Altfahrzeuge pro Jahr
Meist gelesen, 30 Tage
Terbrack Kunststoff: Insolvenzverfahren eröffnet
Playmobil: Produktion in Dietenhofen wird verlagert
Fischer Werkzeugbau: Einstellung des Geschäftsbetriebs – Produktionsstätte wird versteigert
HydroDyn Recycling: Sanierungsverfahren eingeleitet
Dom Polymer-Technik: Insolvenzverfahren eröffnet
Plastics Recyclers Europe: Bestandsaufnahme von Kunststoffrecycling-Technologien in Europa
Meist gelesen, 90 Tage
Aequita: Übernahme des europäischen Olefin- und Polyolefingeschäfts von Sabic
Vynova Wilhelmshaven: Geschäftsbetrieb stabilisiert – Investorenprozess gestartet
Kuteno 2026 + KPA Bad Salzuflen 2026: Hoher Buchungsstand und wachsendes Ausstellerfeld
Domo Chemicals Deutschland: Anlagen gehen in den Notbetrieb
Aequita: Acquisition of Sabic’s European Olefins and Polyolefins Business
Dann veräußern Sie diese kostenlos
in der Rohstoffbörse.
| IKT: Lehrbuch „Kunststofftechnik – Einführung und Grundlagen“ in neuer Auflage
|