| 01.02.2011, 06:20 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Nach dem aktuellen Stand der Technik werden laut Kreyenborg für den Druckaufbau und die Schmelzedosierung in Extrusionsanlagen heutzutage Zahnradpumpen unterschiedlicher Bauart (z.B. Plattenpumpen, Gehäusepumpen) verwendet. Vorzugsweise kommen demnach Pumpen mit elektrischer Beheizung durch Heizpatronen oder Heizmanschetten zum Einsatz. Derart einfache Beheizungssysteme seien verfahrenstechnisch allerdings nur für die Verarbeitung von Polymeren geeignet, bei denen eine geringfügige Temperaturerhöhung der Schmelze durch die Friktion in der Pumpe sowie Temperaturüberschwinger durch die Regelkette der Heizungsregelung zulässig sind. Bei thermisch anspruchsvollen Produkten müssten hingegen in aller Regel fluidtemperierte Zahnradpumpen eingesetzt werden, die sich durch eine gleichmäßigere Temperaturführung ohne lokale Überhitzungen durch die Heizungsregelung in der Pumpe auszeichnen. Derartige, standardmäßig am Markt erhältliche, Pumpen mit Fluidbeheizung könnten nach Angaben von Kreyenborg die friktionsbedingte Temperaturerhöhung der Schmelze allerdings nur bedingt verhindern. Für besonders sensible Anwendungsfälle habe Kreyenborg daher eine neue Pumpenbaureihe vom Typ GPX entwickelt, bei der sowohl die regelungstechnische als auch die friktionsbedingte Anhebung der Schmelzetemperatur in der Pumpe vermieden würden. Die Aufgabenstellung soll durch eine neuartige Führung der Thermalölkanäle im Pumpengehäuse gelöst werden, mit deren Hilfe die Schmelze gezielt temperiert und gekühlt werde. Dies geschehe insbesondere an den Stellen, an denen die Friktionsenergie entsteht. Weitere Informationen: www.kreyenborg.com |
Kreyenborg GmbH, Münster
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