| 05.04.2011, 15:49 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Mehr als 12 Mrd. Euro Umsatz und über 30.000 Mitarbeiter wird die neue Unternehmensgruppe haben, wenn das Angebot des belgischen Solvay-Konzern (Umsatz 7,1 Mrd Euro) greift: Für die Übernahme der Rhodia-Aktien werden 31,60 Euro geboten - und damt 50 Prozent mehr als der gestrige Börsen-Schlusskurs. Das entspricht einer Kaufsumme von 3,4 Mrd. Euro. Beide Unternehmen erwirtschaften ihre Umsätze weit überwiegend mit Kunststoffen und Vor- bzw. Nebenprodukten. Der Rhodia-Vorstand habe die Transaktion bereits befürwortet. Nachdem die Belgier im Jahr 2009 ihre Pharmasparte für 4,5 Mrd. Euro verkauft hatten, war die Kasse prall gefüllt. Damit dürfte der Kauf aus eigenen Mitteln möglich sein. Effekte seien für Solvay unter anderem der verbesserte Zugang zu Schwellenländern in Asien und Latainamerika, in denen Rhodia traditionell eine starke Stellung habe. Zudem seien die Produktspektren weitgehend komplementär, was die Marktpräsenz verbessere, und Kostensenkungen ermögliche. Erwartet werden Einsparungen von 250 Mio. Euro in drei Jahren. Mit dieser "Hochzeit" gewinnt Solvay an Gewicht unter den ganz Großen der Kunststoffbranche. Zum Vergleich: Die - in ihrem Produktspektrum allerdings nicht vergleichbare - BASF weist im Bereich Plastics einen Umsatz von rund 10 Mrd. Euro aus. Weitere Informationen: www.solvay.com |
Solvay, Brüssel, Belgien
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